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Bibliographische Angaben zur Publikation

Aristoula Papadopoulou, Psychologin: Porträt


Autor/in:

Katthöfer, Ursula


Herausgeber/in:

Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg (IHK Bonn/Rhein-Sieg)


Quelle:

Die Wirtschaft, 2014, Ausgabe Dezember 2014/Januar 2015, Seite 30-31, Bonn: Eigenverlag, ISSN: 0176-9162


Jahr:

2014



Abstract:


Auf den ersten Blick sieht das Büro von Aristoula Papadopoulou aus wie jedes andere. Beim zweiten Hinsehen hingegen ist vieles anders: Ihr Fenster hat keinen Griff, sie öffnet es mit Hilfe eines Schalters. Ihr Besprechungstisch steht nicht auf Beinen, sondern ist an der Wand verschraubt, um mit dem Rollstuhl barrierefrei unterfahrbar zu sein. Die Maus am Computer reagiert nicht nur auf Tastendruck, sondern auch auf Sprache: 'Maus rechts klick.'

Aristoula Papadopoulou, seit 2002 an der Bonner Kaiser-Karl-Klinik als Psychologin in Teilzeit tätig, ist schwerbehindert. Sie ist auf den Rollstuhl und weitere Hilfsmittel angewiesen. Die Tochter griechischer Einwanderer kam im Oberbergischen zur Welt. Als sie mit drei Jahren immer noch nicht laufen konnte, diagnostizierten die Ärzte eine unheilbare Muskelerkrankung.

'Über die Ursachen dieser Erkrankung denke ich nicht allzu viel nach. Es ändert nichts', sagt die 48-Jährige. Statt dessen steckt sie ihre Energie in ein ausgefülltes Berufs- und Privatleben. 'Hier in der Klinik habe ich die Aufgabe, die Patienten emotional so zu stabilisieren, dass sie ihr Rehaziel erreichen', sagt Papadopoulou. Die meist älteren Menschen öffnen sich ihr gegenüber, um über Trauer, Eheprobleme oder längst vergangene Kriegserlebnisse zu sprechen. Manche reden zum ersten Mal laut über das, was sie tief im Innersten bewegt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Magazin Die Wirtschaft
Homepage: https://www.ihk-bonn.de/nc/branchena-zservicesregion/die-wir...

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Referenznummer:

R/ZA8158


Informationsstand: 19.01.2021

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