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Bibliographische Angaben zur Publikation

Arbeitsleben: Die Sache mit dem Stress


Autor/in:

Hofinger, Thomas


Herausgeber/in:

Brodersen, Ulrich


Quelle:

Wirtschaftszeitung AKTIV, 2014, 43. Jahrgang (Ausgabe 22), Seite 5, Köln: IW Medien


Jahr:

2014



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Abstract:


In dem Beitrag hinterfragt der Autor, ob Stress und Unzufriedenheit am Arbeitsplatz in Deutschland gestiegen seien. Es stimme, dass es mehr psychisch Kranke in der Arbeitswelt gibt, dies liege aber jedoch nur daran, dass dieses Krankheitsbild inzwischen viel besser diagnostiziert werde als früher, äußert sich Oliver Stettes vom Institut der deutschen Wirtschaft, daraus folge aber nicht, das die Arbeitswelt schlechter geworden wäre.

Aus dem Beitrag geht hervor, dass die Jobzufriedenheit sehr hoch sei. Das Problem bei der Beurteilung von Stress ist, dass er sehr subjektiv und nur schwer messbar ist. Der Gesetzgeber hat schon gehandelt. 2013 wurde das Arbeitsschutzgesetzt präzisiert, 'Psychische Belastungen bei der Arbeit' müssen ausdrücklich bei der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt werden.

Dass eine zusätzliche Anti-Stress-Verordnung in der Praxis mehr bewirken würde, bezweifelt Oliver Stettes. Auch im Arbeitsministerium verweist man auf erhebliche fachliche Unsicherheit. Der Wissensstand reiche noch nicht aus, um Handlungsanforderungen abzuleiten, die den Ansprüchen an Rechtssicherheit und Durchsetzungsvermögen gerecht würden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Institut der deutschen Wirtschaft Köln Medien GmbH
Homepage: https://www.aktiv-online.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA8077


Informationsstand: 31.10.2014

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