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Bibliographische Angaben zur Publikation

Im Rolli an der Werkbank: So sorgen Chemie-Unternehmen für ein gutes Miteinander


Autor/in:

Latorre, Sabine


Herausgeber/in:

Brodersen, Ulrich


Quelle:

Wirtschaftszeitung AKTIV, 2013, 42. Jahrgang (Ausgabe 3), Seite 3, Köln: IW Medien


Jahr:

2013



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Abstract:


Als Panagiotis T. nach einem Unfall die Diagnose erfuhr, dass er querschnittsgelähmt bleiben würde, wollte er so wenig Veränderung in seinem Leben wie möglich. Er arbeitet als Mechatroniker und betreut Beschichtungsanlagen bei einem Technologiekonzern, von einem Rollstuhl aus. Nach mehreren Monaten der Planung gab es am Ende neben einer umgebauten Toilette und einem Spezialrollstuhl sogar einen veränderten Produktionsprozess. Die Maßnahme wurde von der Bundesagentur für Arbeit gefördert.

Panagiotis T. ist kein Einzelfall. 2011 lebten bundesweit 3,23 Millionen schwerbehinderte Menschen im erwerbsfähigen Alter, so die jüngste Erhebung der Bundesagentur. Sven R. ist blind und arbeitet an der Hotline bei einem Pharma-Konzern. Der Gesundheitskonzern in Schweinfurt arbeiten gehörlose Mitarbeiter in der Dialysemaschinen-Produktion. Und ein Automobilzulieferer lässt in Hannover von Menschen mit Handicap Antriebsriemen verpacken.

Bei einem Chemieunternehmen in Bayern arbeiten 877 Menschen mit Behinderung, 6,8 Prozent der Belegschaft. Bundesweit beträgt die Quote über alle Branchen 4,5 Prozent (Betriebe ab 20 Mitarbeitern).


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Institut der deutschen Wirtschaft Köln Medien GmbH
Homepage: https://www.aktiv-online.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA8032


Informationsstand: 01.02.2013

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