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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung

Flexible Arbeitsplatzanpassungen und die Rolle von Personalabteilung, Führungskräften und Kollegen



Autor/in:

Böhm, Stephan


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Zeitschrift Führung und Organisation (zfo), 2014, 83. Jahrgang (Heft 04), Seite 235-241, Stuttgart: Schäffer-Poeschel


Jahr:

2014



Abstract:


Eine alternde Belegschaft, ein Mangel an Fachkräften oder Innovationsvorteile durch heterogene Gruppen motivieren Unternehmen, Menschen mit Behinderung zu beschäftigen. Diese profitieren von einer Anstellung durch geringere soziale Isolation und größere Lebenszufriedenheit. Ein Schlüssel zu einer erfolgreichen Beschäftigung ist die Anpassung der Anforderungen des Arbeitsplatzes an die Fähigkeiten des Mitarbeiters. Generell benötigen Menschen mit Behinderung eine gewisse Flexibilität, die auch für andere Gruppen vorteilhaft ist. So können positive Arbeitsbedingungen für alle Mitarbeiter geschaffen und deren Zufriedenheit und Leistung gezielt gestärkt werden. Durch technologische Entwicklungen sind flexible Rahmenbedingungen, wie Homeoffice und Gleitzeit, oft einfach zu verwirklichen.

Schwieriger scheint es, bei Führungskräften und Kollegen die notwendige Unterstützung für diese Anpassungen zu erhalten, vor allem wenn damit auch Nachteile verbunden sind. Hier hilft nur ein offener und ehrlicher Umgang mit den Herausforderungen und eine inklusionsorientierte Unternehmenskultur. Dann gelingt, wie das Beispiel Audi zeigt, selbst in einer physisch herausfordernden Umgebung wie der Automobilproduktion eine erfolgreiche betriebliche Inklusion.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung


Abstract:


Companies should be motivated to employ individuals with disabilities because of the ageing of the workforce, a lack of skilled labor, as well as innovation advantages of
heterogeneous groups. Individuals with disabilities profit from employment by experiencing lower levels of social isolation or an increased life satisfaction. The key for a
successful vocational inclusion is the fit between job requirements and the capabilities of the job holder. Generally speaking, employees with disabilities usually need a
certain workplace flexibility. However, to allow for such organizational flexibility is advantageous for different groups of employees as well, and can create positive working conditions for all employees and spur their satisfaction and performance. Based on recent technological developments, flexible working conditions including home office or flexible working time can be created rather easily. Often, it seems more difficult to achieve support from supervisors and co-workers, especially if they come with certain disadvantages. In such cases an open and honest discussion of these challenges and the development of an inclusive organizational culture seem absolutely necessary. Audi is providing an excellent practical example of how a successful occupational inclusion might look like - even in a physically challenging environment like car production.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Zeitschrift Führung + Organisation
Homepage: https://www.zfo.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA7140


Informationsstand: 10.10.2014

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