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Bibliographische Angaben zur Publikation

Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation in der Orthopädie

Behandlungsergebnisse bei insgesamt 464 Patienten



Autor/in:

Schumacher, Hans-Leo


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 2015, 28. Jahrgang (Heft 96), Lengerich: Pabst Science Publishers, ISSN: 0933-842X


Jahr:

2015



Abstract:


Die Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) ist in der stationären orthopädischen Rehabilitation zu einem festen Angebot der Rentenversicherungsträger geworden. Rehabilitanden mit besonderen beruflichen Problemlagen (BBPL) werden in Therapieverfahren aufgenommen, die neben der Verbesserung der körperlichen und psychischen Ressourcen der Teilnehmer eine Ausrichtung an der Arbeitswelt und dem aktuellen bzw. angestrebten Arbeitsplatz beinhalten.

In der Klinik Porta Westfalica wird seit 2011 ein teamorientiertes Konzept zur Medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation in der Orthopädie durchgeführt und weiterentwickelt. Seit 2011 nehmen Patienten der DRV Westfalen an der MBOR teil und seit 2014 auch Patienten der DRV Rheinland, ab 2014 wurden die Patienten von beiden Leistungsträgern mittels Screening zugeteilt. In der vorliegenden Arbeit werden die konzeptionellen Grundlagen, die in der Teamarbeit entstandenen Weiterentwicklungen und die Ergebnisse der Rehabilitationsbehandlung dargestellt. Keine Unterschiede zeigten sich bei der Verbesserung der Arbeitsfähigkeit zwischen den Patienten beider Leistungsträger.

Von den zu Beginn der Rehabilitation arbeitsunfähigen Patienten wurden bei beiden DRVen insgesamt 66% arbeitsfähig und mit stufenweiser Wiedereingliederung entlassen, 34% wurden weiterhin arbeitsunfähig entlassen. Bei der nicht durch Screening ausgewählten ersten Stichprobe (2011-2013) war das Ergebnis schlechter. Von den zu Beginn arbeitsunfähigen Patienten wurden insgesamt 51% arbeitsfähig und mit Wiedereingliederung entlassen, 49% blieben arbeitsunfähig. Die Befindlichkeitsmaße und die körperliche Leistungsfähigkeit besserten sich bei den Patienten beider Leistungsträger etwa gleich stark.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Praxis Klinische Verhaltensmedizin & Rehabilitation
Homepage: https://www.psychologie-aktuell.com/index.php?id=praxis

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Referenznummer:

R/ZA6952


Informationsstand: 10.06.2016

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