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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufliche Rehabilitation: Schule und Beruf in der Biografie Drogenabhängiger


Autor/in:

Pirke, Thomas


Herausgeber/in:

Ludwig-Boltzmann-Institut für Suchtforschung (LBI); Anton Proksch Institut


Quelle:

Wiener Zeitschrift für Suchtforschung, 1999, 22. Jahrgang, Seite 17-22, Wien: Eigenverlag


Jahr:

1999



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Abstract:


Unbestritten ist es, dass gelungene berufliche Integration Drogenabhängige nach einer Drogenentwöhnungsbehandlung stabilisiert.

Das Ziel der meisten Therapieverfahren für Drogenabhängige ist dementsprechend die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit. Weitgehend unerforscht sind jedoch die Zusammenhänge zwischen dem Bereich Ausbildung und Arbeit und der Drogensucht vor der Entwöhnungsbehandlung. Unter diesem Aspekt werden Biografien Drogenabhängiger mit Methoden der qualitativen Sozialforschung untersucht.

Ergebnis ist, dass alle untersuchten Drogenabhängigen Probleme in Schule und Beruf hatten und dass diese Schwierigkeiten nicht einfach Folge der Drogensucht sind.

Es wurde ein Modell entwickelt, dass einen zirkulären Zusammenhang zwischen Einflüssen des sozialen Nahraums, dem Scheitern in Schule und Beruf und der Drogensucht abbildet. Dieses Modell zwingt zu einer Neubewertung der beruflichen Rehabilitation und legt für die institutionelle Organisation medizinischer und beruflicher Rehabilitation ein integratives Vorgehen nahe.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Arbeit und Recht (AuR)
Homepage: https://www.bund-verlag.de/zeitschriften/arbeit-und-recht/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA5905


Informationsstand: 31.03.2011

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