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Bibliographische Angaben zur Publikation

Begutachtung von Suchtkranken nach dem Schwerbehindertengesetz und im Sozialen Entschädigungsrecht


Autor/in:

Plänitz, H.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 1990, 86. Jahrgang (Heft 3), Seite 76-78; 87-88, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

1990



Abstract:


Bei der Begutachtung nach dem Schwerbehindertengesetz soll das Ausmaß der Einschränkung von Funktionsfähigkeit und Intaktheit als Grad der Behinderung angegeben werden. Dies verlangt eine Feststellung, ob süchtige Abhängigkeit oder etwa nur ein Missbrauch vorliegt.

Bei der Bemessung der Gesamtbehinderung sind neben der psychischen Funktionsstörung durch das Abhängigsein die suchtbedingten Folgeschäden zu berücksichtigen. Die Begutachtung im sozialen Entschädigungsrecht verlangt darüber hinaus eine Aussage über die wesentliche Bedingung (Ursache) der süchtigen Abhängigkeit, setzt deshalb Vorstellungen über die Entstehung von Abhängigkeit voraus. Sucht wird nur ausnahmsweise als Schädigungsfolge in Betracht kommen. Wegen Sucht wird kaum je ein Antrag gestellt; meist wird Abhängigkeit nur im Zusammenhang mit körperlichen Folgeschäden bekannt.

[Nachdruck] 13


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

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Referenznummer:

R/ZA5650


Informationsstand: 04.12.1990

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