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Bibliographische Angaben zur Publikation

Logistischer und zeitlicher Ablauf: Überleitung in die Rehabilitation am Wohnort

Fünfundzwanzigste Wissenschaftliche Jahrestagung der DGPR, 1.-3.5.1998, Trier



Autor/in:

Keck, Michael


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Prävention und Rehabilitation, 1998, 10. Jahrgang (Heft 1), Seite 47, München-Deisenhofen: Dustri, ISSN: 0937-552X


Jahr:

1998



Abstract:


Zahlreiche Untersuchungen belegen die Notwendigkeit eines engen inhaltlich und zeitlich koordinierten Übergangs von Rehabilitationsmaßnahmen in das Alltagsleben. Dieser muss konkret und praxisnah bereits in der Rehabilitationsklinik initiiert werden. Neben dem Motivationsprogramm zur ambulanten Herzgruppe steht vor allem auch die Information der Angehörigen sowie des Hausarztes an erster Stelle. Als wertvoll hat sich auch ein vom Patienten geführter Rehabilitationspass herausgestellt, in dem die während der AHB erreichten Lipidprofile, die Medikation, Trainingswatt, Trainingspuls, Kontaktadressen sowie andere Informationen enthalten sind.

Wichtig ist, auf vor Ort vorhandene Strukturen wie Angebote der Volkshochschule, Krankenkassen, Arzt-Patienten-Seminare, Sportverein und anderes hinzuweisen. Als notwendig erweist sich die Erstellung eines individuellen Trainingsplans in Verbindung mit der ambulanten Herzgruppe und die Organisation und Beschaffung eventueller Hilfsmittel (zum Beispiel Blutzuckermessgerät, Gerinnungsanalyse-System o.ä).

Im beruflichen Bereich ist eine Kontaktaufnahme mit zum Beispiel dem Arbeitgeber hilfreich. Als erfolgreich hat sich auch ein bereits während der stationären Phase gebahnter Kontakt mit einem Berufsförderungswerk für geeignete Patienten herausgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei der Information der Angehörigen, wie zum Beispiel Teilnahme der Angehörigen beim Abschlussgespräch, dem Aushändigen entsprechender Informationsmaterialien (zum Beispiel Kochrezepte an die Ehefrau o.ä.), Angehörigenseminare sowie Informationen über Notfallmaßnahmen. Eine besondere Aufgabe der Zukunft ist eine intensivierte Nachsorge am Wohnort.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Logistic and temporal course - transition into rehabilitation at place of residence


Abstract:


Numerous investigations show the necessity of a close content and temporal coordinated transition from rehabilitation measures into everyday life. This must be already initiated in the rehabilitation clinic concrete and practice oriented. As well as the motivation programme for outpatient heart groups, in the first place there is also information for the relatives and GP. Considered useful is a rehabilitation document kept by the patient in which lipid profiles, medication, training watts, training pulse, contact addresses as well as other information are documented during the follow-up care.

It is important to draw attention to locally available structures like offers of adult evening classes, the health insurance bodies, doctor-patient seminars, sport clubs and others. Shown to be necessary, is developing an individual training plan together with the outpatient cardiac group and the organisation and acquiring of possible aids (eg. bood glucose measuring instrument, clotting analysis system, etc). In the vocational area, making contact with eg. the employer is helpful. Established as successful, is already during the inpatient phase making contact with a vocational retraining centre for suitable patients.

A further emphasis is on information for the relatives eg. the relatives participation in the final talks, distributing suitable information material (eg. recipes for wives and similar), relatives seminars as well as information about emergency measures. A particular task for the future is intensified follow-up care at the place of residence.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Prävention und Rehabilitation
Homepage: https://www.dustri.com/nc/de/deutschsprachige-zeitschriften/...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA5227


Informationsstand: 17.06.1998

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