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Bibliographische Angaben zur Publikation

Schwerpunktthema: Frühförderung


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Verband für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik e.V. (VBS)


Quelle:

blind - sehbehindert, 2010, 130. Jahrgang (Ausgabe 2), Würzburg: edition bentheim, ISSN: 0176-7836


Jahr:

2010



Abstract:


[Editorial]:
Mütter reagieren oder agieren unterschiedlich auf die besonderen Bedürfnisse ihrer Kinder. Die unterschiedliche Art und Weise der Interaktionen beeinflussen den Entwicklungsverlauf der Kinder.

Im ersten Beitrag des Heftes 2/2010 berichten Klaus Sarimski und Mitwirkende über Beobachtungen zur Mutter-Kind-Interaktion bei sechs Kindern mit Sehschädigungen.

Paul Nater und Nadja Högner stellen die Ergebnisse empirischer Untersuchungen zum System 'LiteScout' vor. Die Eigenschaften des Gerätes werden beschrieben und die Ergebnisse von vier Untersuchungen dargestellt. Das System LiteScout wird als besonders geeignetes Hilfsmittel im Bereich der Frühförderung und integrativen Beschulung von sehgeschädigten und mehrfachbehindert-sehgeschädigten Kindern mit elementarem Förderbedarf geschildert.

Es wurde lange schon vermutet, dass bei vielen Erwachsenen mit geistiger Behinderung zusätzliche häufig unerkannte Sehbeeinträchtigungen vorliegen. Anne Henriksen stellt die Ergebnisse eines in der Zeit von August 2006 bis Juli 2008 in einer Glückstädter Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) durchgeführten Forschungsprojekts vor, die diese Vermutung belegen.

Aufgrund der demografischen Entwicklung der Gesellschaft wird auch die Zahl älterer sehgeschädigter Menschen stark zunehmen. Die Blindenselbsthilfe will sich dieser Problematik annehmen und ein flächendeckendes ehrenamtlich getragenes Hilfssystem für ältere sehgeschädigte Menschen aufbauen und ehrenamtliche Berater schulen.

Carsten Bender und Birgit Drolshagen berichten über die Schulung und deren Evaluation. Das Studium der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik wird heiß diskutiert.

Sven Degenhardt stellt zwei neue postgraduale Studienangebote an den Universitäten Leipzig und Marburg vor. Es handelt sich um berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengänge, die mit einer Lehrerlaubnis Blinden- und Sehbehindertenpädagogik (Leipzig) bzw. mit einem Master of Arts (M. A.) (Marburg) abschließen. Diese Weiterbildungsstudiengänge sind notwendige Ergänzungen zu den herkömmlichen Ausbildungsstätten; sie ergeben sich aus dem angestoßenen Wandel der bundesdeutschen Schule zu einem inklusiven System.

Der VBS kann in diesem Jahr auf drei Jahrestage verweisen: Gründung vor 90 Jahren, Neugründung nach dem 2. Weltkrieg vor 60 Jahren, Vereinigung der vorher eigenständigen Verbände für Blindenlehrer und für Sehbehindertenlehrer vor 40 Jahren. Dietrich Schabow hat gründlich recherchiert und beschreibt in einem ersten Teil die Zeit von der Gründung des Deutschen Blindenlehrervereins 1920 bis zur 'Gleichschaltung' 1933.

Die VBS-Informationen enthalten einen Tagungsbericht der AG Musik, es werden neue Mitglieder begrüßt und wird auf die Fortbildungsveranstaltungen der AGs hingewiesen. In der Rubrik Persönliches wird über die Ruhestandsversetzung von Schwester Maria Ancilla König (Paderborn) berichtet. Weiterhin folgen zwei Buchbesprechungen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


blind - sehbehindert
Homepage: https://www.vbs.eu/de/publikationen/zeitschrift-blind-sehbeh...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA5168


Informationsstand: 14.07.2010

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