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Bibliographische Angaben zur Publikation

Zur Kritik am Schwerbehindertengesetz


Autor/in:

Rindt, Manfred


Herausgeber/in:

Bergbau-Berufsgenossenschaft und Bundesknappschaft


Quelle:

Kompass, 1982, 91. Jahrgang (Heft 2), Seite 45-51, Essen: Glückauf, ISSN: 0342-0809


Jahr:

1982



Abstract:


Im Rahmen einer Novellierung des SchwbGs sollte der missverständliche Begriff der Minderung der Erwerbsfähigkeit durch Grad der Behinderung ersetzt werden. Eine mehr arbeitsplatzbezogene Abgrenzung des Schwerbehindertenbegriffs ist für die Praxis nicht geeignet.

Die Feststellung einer besonderen beruflichen Betroffenheit würde einen außerordentlichen Verwaltungsaufwand bedingen und wäre auf nicht im Arbeitsleben stehende Schwerbehinderte, wie zum Beispiel Rentner und Kinder, nicht anwendbar. Der unscharfe Begriff der Vergünstigung sollte durch einen geeigneteren Begriff, zum Beispiel - Ausgleich behinderungsbedingter Nachteile und Mehraufwendungen - ersetzt werden, an einem solchen Begriff wären in Zukunft auch die Rechte und Hilfen zu messen.

Die Einkommensunabhängigkeit der Vergünstigungen dürfte - vor allem auch unter dem Aspekt des Ausgleichs behinderungsbedingter Mehraufwendungen - kein sachgerechtes Abgrenzungskriterium sein, ganz abgesehen davon, dass die Überprüfung der Einkommen sowohl für die Verwaltung als auch für die Betroffenen selbst zu einem unvertretbaren Aufwand führen würde.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


SGB IX Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Das Erscheinen der Zeitschrift wurde inzwischen eingestellt.

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Referenznummer:

R/ZA4652


Informationsstand: 22.04.1991

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