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Bibliographische Angaben zur Publikation

Lebensgeschichte und berufliche Rehabilitation


Autor/in:

Vonderach, Gerd


Herausgeber/in:

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)


Quelle:

Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 1997, 30. Jahrgang (Heft 2), Seite 374-382, Stuttgart: Kohlhammer, ISSN: 0340-3254


Jahr:

1997



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Abstract:


Für die berufliche Umschulung von Menschen, die wegen einer Behinderung nicht in ihrer bisherigen Berufstätigkeit verbleiben können, wurde in Deutschland ein Netz von Berufsförderungswerken ausgebaut, die in besonderer Weise die Belange der Rehabilitanden in der Ausbildung und Betreuung berücksichtigen.

In einer empirischen Untersuchung in zwei Berufsförderungswerken wurden bemerkenswerte Unterschiede in der lebensgeschichtlichen Bedeutsamkeit der beruflichen Neuausbildung für die Betroffenen herausgefunden. Nur ein Teil von ihnen sah in der eingetretenen Behinderung die hauptsächliche Ursache für die berufliche Neuorientierung. Die anderen Rehabilitanden begründeten diesen Entschluss dagegen in erster Linie mit ihrer Unzufriedenheit mit ihrer bisherigen Berufsentwicklung.

In ihrer berufsbiografischen Zukunftsperspektive lassen die Rehabilitanden eine Vielzahl unterschiedlicher Zielorientierungsmuster erkennen. Diese sollten bei der Einleitung des Rehabilitationsverfahrens, bei der Beratung der Betroffenen, den Entscheidungen der Rehabilitationsträger und in der Ausbildungs- und Betreuungspraxis der Berufsförderungswerke berücksichtigt werden.

[Aus: Autorenreferat]


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Life-history and vocational retraining


Abstract:


For the vocational retraining of people who, due to a disability, are not able to remain in their previous occupation, a network of occupational rehabilitation centres was developed in Germany which take into consideration in a special way the particular needs of these people with regard to their training and care. In an empirical study in two occupational rehabilitation centres remarkable differences were discovered in the way that those affected saw the importance of their vocational retraining for their life-history.

Only some of them saw their disability as themain reason for the vocational reorientation. The other people in rehabilitation in contrast gave dissatisfaction with their previous occupational development as the reason for this decision. A multitude of different patterns of target orientation can be seen in these people's future prospects regarding careers. These should be taken into account when starting the rehabilitation procedure, in the counselling of those concerned and in the decisions of the bodies providing the rehabilitation, as well as in the training and care practice in the occupational rehabilitation centres.

[Author's abstract, IAB-Doku]


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (MittAB)
Homepage: https://www.iab.de/de/publikationen/eingestellte-reihen/mitt...

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Referenznummer:

R/ZA4642


Informationsstand: 13.03.1998

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