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Bibliographische Angaben zur Publikation

Umsetzung der ICF in den klinischen Alltag der Physiotherapie


Autor/in:

Huber, Erika Omega; Cieza, Alarcos


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

physioscience, 2007, 3. Jahrgang (Heft 02), Seite 48-53, Stuttgart: Thieme, ISSN: 1860-3029 (Print); 1860-3351 (Online)


Jahr:

2007



Abstract:


Hintergrund:

Die ICF wurde im Mai 2001 von der Versammlung der Weltgesundheitsorganisation verabschiedet. Bemühungen, die ICF im klinischen Bereich sowie in der Forschung bei verschiedenen Erkrankungen und durch verschiedene Berufsgruppen einzusetzen, werden in vielen Ländern unternommen.

Ziel:

Dieser Hintergrundartikel soll einleitend zu den drei Originalarbeiten in dieser Ausgabe aufzeigen, wie die ICF als Klassifikationssystem für die Physiotherapie anwendbar gemacht werden kann.

Methode:

Es wird dargelegt, dass die ICF für die Klassifikation der Physiotherapiediagnose, der Therapieziele, der Interventionen oder der Ergebnisse eingesetzt werden kann. Mit der Absicht, ein physiotherapiespezifisches, benutzerfreundliches Dokument für den Physiotherapie-Kernprozess zu erstellen, wurden Listen von ICF-Interventionskategorien für die Physiotherapie entwickelt und validiert.

Ergebnisse:

Die Bereitschaft, die Listen im Praxisalltag einzusetzen, hängt sehr davon ab, mit wie viel Zeitaufwand diese Arbeit verbunden ist.

Schlussfolgerungen:

Das Benutzen der Listen ermöglicht die einheitliche Dokumentation relevanter Patientendaten mit einem anerkannten Klassifikationssystem. Idealerweise haben die Physiotherapeuten Vorkenntnisse in der ICF, und der Zeitaufwand zum Ausfüllen einer Liste darf fünf Minuten nicht überschreiten. In Zukunft sollen Schulungen für die Anwendung der ICF-Interventionskategorien in der Praxis angeboten werden.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Implementation of the ICF in Clinical Physiotherapy Practice


Abstract:


Background:

The ICF was adopted in May 2001 by the assembly of the World Health Organisation. Attempts to introduce the ICF into clinical practice and research have been undertaken in many countries.

Objective:

The aim of this background article, as an introduction to the three original articles in this edition, is to show how the ICF classification system can be used in physiotherapy.

Method:

It will be shown that the ICF may be adopted for the classification of physiotherapy diagnoses, therapy aims, interventions and outcomes. With the intent to create a physiotherapy-specific user-friendly document for the physiotherapy core process, lists from ICF intervention categories for physiotherapy were developed and validated.

Results:

Willingness to use the lists in everyday clinical practice is dependent on the expenditure of time this work is associated with.

Conclusions:

The use of lists allows the standardised documentation of relevant patient data with an accredited classification system. Ideally, physiotherapists have previous knowledge of the ICF and the expenditure of time for filling in a list should not exceed five minutes. In future, training should be provided for the use of ICF intervention categories in clinical practice.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


physioscience
Homepage: https://www.thieme.de/de/physioscience/profil-11431.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA4185


Informationsstand: 11.02.2009

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