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Bibliographische Angaben zur Publikation

Antidiskriminierung in der Europäischen Union


Autor/in:

Schmidt, Monika


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Personal, 2007, 59. Jahrgang (Heft 1), Seite 6-8, Düsseldorf: Verlagsgruppe Handelsblatt, ISSN: 0031-5605


Jahr:

2007



Abstract:


In Deutschland hat das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz für ziemliche Aufregung gesorgt. In anderen Ländern waren solche Diskussionen wohl nicht nötig, was daran lag, dass es in den meisten Ländern schon vorher Gesetze gegen die Diskriminierung von Minderheiten gab, die lediglich angepasst werden mussten.

Der Artikel beschreibt die Anpassungen in Österreich, Großbritannien, Irland, Niederlande und Frankreich. In Frankreich ist sogar eine Gefängnisstrafe möglich. In England gibt es Fälle, in denen den Benachteiligten erhebliche Schadensersatzsummen zugesprochen wurden. In Dänemark gibt es ein interessantes Pilotprojekt: Im Rathaus von Kopenhagen werden Bewerbungen anonymisiert, damit Bewerber nicht wegen ihrer ausländisch klingenden Namen abgelehnt werden.

Am weitesten hinter dem von der EU geforderten Vorgehen bleibt wohl Spanien bisher zurück. Dort wird zur Zeit erst ein Gesetzesentwurf diskutiert. Im Mittelpunkt des Interesses ist offensichtlich die Lohngleichheit, da Frauen in Spanien im Gehalt durchschnittlich 30 Prozent unter dem der Männer liegen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


PERSONAL (ab Heft 10/2011: PERSONALquarterly)
Homepage: https://www.haufe.de/personal/zeitschrift/personalquarterly/...

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Referenznummer:

R/ZA4000


Informationsstand: 20.02.2007

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