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Bibliographische Angaben zur Publikation

Die Komplexleistung Frühförderung im Rehabilitationsgesetz


Autor/in:

Sohns, Armin


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Frühförderung interdisziplinär, 2002, Band 21 (Heft 1), Seite 50-60, München: Reinhardt, ISSN: 0721-9121


Jahr:

2002



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Abstract:


Seit 1980 forderte der Deutsche Bundestag die verschiedenen Bundesregierungen in regelmäßigen Abständen auf, die gesetzlichen Grundlagen der Eingliederungs- und Rehabilitationsleistungen von Sozialhilfeträgern und Krankenkassen in einem Gesetz (zunächst Behindertengesetz, später Rehabilitationsbuch) zusammenzufassen (Schellhorn 1997, 20).

Nach dem Wechsel der Zuständigkeit in das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung wurde sich eine zügige Umsetzung dieses Anliegens zum Ziel gesetzt und binnen kurzer Zeit das Rehabilitationsgesetz als SGB IX erstellt, diskutiert und in Kraft treten lassen.

Dieses Gesetz mit seinen ebenso ehrgeizigen wie weitreichenden Ansprüchen berührt die Frühförderung fundamental in ihrer gesamten interdisziplinären Breite.

Hat sich das System Frühförderung einerseits in ganz Deutschland mit hoher Fachlichkeit etabliert, sind in der Qualität der einzelnen Angebote große regionale Unterschiede zu beklagen - von den Zeitbudgets über Qualifikationen der Fachkräfte bis hin zu einer teilweise willkürlichen Umsetzung der interdisziplinären Kooperation oder der Entscheidung zwischen einer Frühförderung in Kindertagesstätten oder durch mobil-ambulante Dienste.

Die rechtlichen Bestimmungen hinkten bisher weit hinter der fachlichen Entwicklung her.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


§ 42 SGB IX Leistungen zur medizinischen Rehabilitaton
§ 46 SGB IX Früherkennung und Frühförderung
§ 79 SGB IX Heilpädagogische Leistungen




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Frühförderung interdisziplinär
Homepage: https://www.reinhardt-journals.de/index.php/fi

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Referenznummer:

R/ZA2758


Informationsstand: 09.09.2008

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