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Bibliographische Angaben zur Publikation

Rehabilitation von Patientinnen mit Mammakarzinom


Autor/in:

Schröck, Rudolf; Schmid, L.; Sauer, H.


Herausgeber/in:

Bamberg, Michael; Höffken, Klaus; Schlag, Peter Michael


Quelle:

Der Onkologe, 2000, Volume 6 (Nummer 1), Seite 25-27, Heidelberg: Springer, ISSN: 0947-8965 (Print); 1433-0415 (Online)


Jahr:

2000



Abstract:


Das Mammakarzinom als häufigste Krebserkrankung der Frau weist in Abfolge verschiedener Modalitäten der Primärtherapie (wie auch einer Rezidivtherapie) umfangreiche Krankheits- und Therapiefolgen somatischer, psychoonkologischer, beruflicher und sozialer Natur auf. Abhängig von der jeweiligen Rehabilitationsbedürftigkeit und -fähigkeit sind umfangreiche spezialisierte Betreuungsprogramme notwendig, die mit den früheren Festigungskuren nichts mehr gemein haben. Vorauszugehen hat hierzu eine rehabilitationsspezifische Diagnostik, die Grundlage klarer und realistischer Zielsetzungen ist.

Die wesentlichen Therapieziele liegen dabei im funktionellen, sozialmedizinischen und edukativen Bereich. Krankheitsbezogenen, frauenspezifischen Fragestellungen kommt hierbei die Hauptbedeutung zu. Für die Evaluation der Struktur-, Therapieprozess- und Ergebnis-Qualität sind in den letzten Jahren grundlegende Schritte unternommen worden.

Die umfangreichen Erfahrungen und Forschungsergebnisse aus stationären Rehabilitations-Programmen sollten für die Entwicklung zusätzlicher ambulanter Versorgungsstrukturen genutzt werden. Rehabilitation vor Rente wie auch generell die Verbesserung der Lebensqualität sind wertvolle Globalziele, die in Kostenträgerschaft und Verantwortungsbereich von Renten- und Krankenversicherungen liegen und gesundheitspolitisch nicht geopfert werden sollten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Onkologe
Homepage: https://www.springer.com/medicine/oncology/journal/761

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Referenznummer:

R/ZA2405


Informationsstand: 14.02.2005

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