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Bibliographische Angaben zur Publikation

Evaluation von nachhaltigen Erfolgen bei wohnortnaher betrieblicher Erstausbildung und reha-spezifischer Förderung durch einen Bildungsträger

Sicherung von Ergebnissen des BAR-Modellprojekts REGIonale NEtzwerke zur beruflichen Rehabilitation lern-behinderter Jugendlicher - REGINE



Autor/in:

Faßmann, Hendrik; Haag, Sabine; Schneider, Andreas H. [u. a.]


Herausgeber/in:

Institut für empirische Soziologie Nürnberg (ifes)


Quelle:

Materialien aus dem Institut für empirische Soziologie, 2007, Heft 3, Nürnberg: Eigenverlag, Online-Ressource, ISSN: 1616-6884 (Print); 1618-6540 (Online)


Jahr:

2007



Link(s):


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Abstract:


Mit diesem Forschungsbericht wird das Modellprojekt REGIonale NEtzwerke zur beruflichen Rehabilitation (lern-) behinderter Jugendlicher (REGINE), das auf eine Initiative der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation zurückgeht, durch eine Untersuchung der Nachhaltigkeit von Ausbildungserfolgen der TeilnehmerInnen abgeschlossen.

Die Resultate belegen die Effektivität der Teilhabeleistung Betriebliche Berufsausbildung und rehaspezifische Förderung durch einen Bildungsträger: 62,7 Prozent von 118 ehemaligen REGINE-TeilnehmerInnen gaben ein Jahr nach Prüfungsabschluss an, regulär beschäftigt zu sein, 17,8 Prozent standen dem Arbeitsmarkt wegen Wehr-/ Ersatzdienst, Elternzeit, Schule, Ausbildung oder Teilnahme an Berufsförderungsmaßnahmen nicht zur Verfügung, 11,8 Prozent waren arbeitsuchend und 8,5 Prozent saisonbeschäftigt oder zeitweise in Arbeit.

Von den berufstätigen RehabilitandInnen waren 71,3 Prozent ausbildungsadäquat beschäftigt. Mehr als zwei Drittel der REGINE-TeilnehmerInnen würden ihren Ausbildungsberuf auch im Nachhinein wieder wählen und mehr als 90 Prozent - unabhängig davon, ob beschäftigt oder nicht - würden auch anderen (lern-)behinderten Jugendlichen zu dieser Teilhabeleistung raten.

Diese guten Ergebnisse lassen sich durchaus mit jenen messen, die an anderen Lernorten zu verzeichnen sind, sieht man einmal davon ab, dass dort unter Umständen Jugendliche mit größeren Problemen ausgebildet werden. Insofern ist die Teilhabeleistung Betriebliche Berufsausbildung und reha-spezifische Förderung durch einen Bildungsträger uneingeschränkt zu empfehlen. Allerdings sollte die Diagnose- und Allokationspraxis weiter verbessert werden, um dem für das REGINE-Projekt maßgeblichen Grundsatz gerecht zu werden:

So normal wie möglich - so speziell wie erforderlich!

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Institut für empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (ifes)
Homepage: https://www.ifes.fau.de/referenzen/publikationen/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA1238


Informationsstand: 20.10.2009

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