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Bibliographische Angaben zur Publikation

Rehabilitationsbedarf aus der Sicht der Rentenversicherung


Autor/in:

Buschmann-Steinhage, Rolf


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 2003, 16. Jahrgang (Heft 63), Lengerich: Pabst Science Publishers, ISSN: 0933-842X


Jahr:

2003



Abstract:


Die Abschätzung des Reha-Bedarfs ist Basis der Rehabilitationsplanung: Welche Arten von Einrichtungen mit welchen Reha-Konzepten und welcher Ausstattung sollen in welcher Zahl für welche Rehabilitandengruppen und wo zur Verfügung stehen? Ziel ist die Anpassung der rehabilitativen Infrastruktur an den sich verändernden Rehabilitationsbedarf. Diesen möglichst genau, zeitnah und sogar in die Zukunft hinein zu bestimmen, ist die entscheidende Planungsgrundlage.

Wichtige, im Vorfeld zu berücksichtigende Sachverhalte sind dabei:
- Reha-Bedürftigkeit
- Reha-Fähigkeit
- Reha-Prognose
- Reha-Ziel
- akutmedizinischer Handlungsbedarf.

Man unterscheidet den subjektiven Bedarf (Nachfrage), der sich zum Beispiel in einer Antragstellung auf Reha-Leistungen niederschlägt, von dem objektiven Bedarf, der zusätzlich eine objektivierende Feststellung einer Krankheit beziehungsweise Funktionseinschränkung oder deren drohenden Eintritt voraussetzt, und dem objektiven Behandlungsbedarf, der darüber hinaus das prinzipielle Vorhandensein von geeigneten Behandlungsverfahren und Einrichtungen voraussetzt.

Mögliche Zugänge zum Reha-Bedarf:
- Epidemiologie - erhobene Häufigkeit, Schwere und v.a. Rehabilitationsbedürftigkeit der verschiedenen Erkrankungen, zugeordnet zu Rehabilitationsangeboten
- Nachfrage beziehungsweise Inanspruchnahme von Rehabilitationsleistungen
- Expertenkonsens

Strategie der Rentenversicherung:
- Verfahrensoptimierung, damit der sich in den bewilligten Rehabilitationsleistungen niederschlagende Bedarf möglichst genau dem objektiven Rehabilitations- und Behandlungsbedarf entspricht.
- Anpassung der Behandlungskapazitäten an den so sich entwickelnden Bedarf.
- Versuch langfristiger Prognosen durch Modellrechnungen.

[Kurzzusammenfassung]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Praxis Klinische Verhaltensmedizin & Rehabilitation
Homepage: https://www.psychologie-aktuell.com/index.php?id=praxis

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Referenznummer:

R/ZA1228


Informationsstand: 04.04.2006

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