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Bibliographische Angaben zur Publikation

Geeignet für jedes Alter: Die Bundesagentur für Arbeit bereitet sich mit demografie-sensibler Personalpolitik im Gesundheitsmanagement auf die Zukunft vor


Autor/in:

Behrens, Beatrix


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Personal, 2007, 59. Jahrgang (Heft 3), Seite 48-50, Düsseldorf: Verlagsgruppe Handelsblatt, ISSN: 0031-5605


Jahr:

2007



Abstract:


Gegenwärtig implementiert die Bundesagentur für Arbeit (BA) eine demografie-sensible Personalpolitik über Diversity Management.

Diese umfasst verschiedene, zielgruppenspezifische Handlungsfelder. Es wurden bereits konkrete Maßnahmen und Möglichkeiten entwickelt, wie alternierende Telearbeit und flexible Arbeitszeitgestaltung. Hinterlegt sind die Ziele im Gleichstellungsplan der Bundesagentur für Arbeit und in der Integrationsvereinbarung zur Förderung schwerbehinderter Menschen.

Zukünftig wird neben der Integration von Beschäftigten mit Migrationshintergrund auch die Altersstrukturpolitik ein wichtiges Handlungsfeld sein. Besonders in der öffentlichen Verwaltung wird der schrittweise Aufbau einer Altersstrukturpolitik notwendig sein.

Betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention sollen verschiedene Aspekte ansprechen, die die Gesundheit der Beschäftigten sowie die Verbesserung der Qualität der Arbeit betreffen. Man möchte in der Bundesagentur erreichen, dass sich die Personalpolitik und das betriebliche Gesundheitsmanagement stärker an Lebenszyklusphasen orientieren sowie rechtzeitig stigmatisierenden Effekten gegenüber älter werdenden Belegschaften entgegengewirkt wird.

Zudem sind die Aspekte des Gender Mainstreaming zu beachten. Durch das zielgruppengerechte Angebot an Maßnahmen wird eine Steigerung der Qualität sowie aufgrund der besseren Akzeptanz eine Erhöhung der Effektivität und Effizienz des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) erreicht.

Zum betrieblichen Gesundheitsmanagement gehört die gesetzliche arbeitsmedizinische Vorsorge gemäß SGB VII. Hinzu kommen gesetzliche Aufgaben wie das Wiedereingliederungsmanagement nach § 84 SGB IX. Die mit Zunahme des Lebensalters auftretenden längerfristigen Erkrankungen scheinen das Wiedereingliederungsmanagement besonders wichtig zu machen. Da die Maßnahmen vor allem dann wirksam sind, wenn sie von den Führungskräften gestützt werden, plant die Bundesagentur für Arbeit zusätzliche Programme zur Stärkung der Führungskompetenz.

Zur Umsetzung des betrieblichen Gesundheitsmanagements werden Arbeitskreise Gesundheit eingerichtet. Deren Aufgabe ist es, den Bedarf an Maßnahmen systematisch zu ermitteln, die Umsetzung zu planen, zu begleiten und die Ergebnisse zu bewerten. Grundlegend hierfür sind die Rahmenbedingungen der Zentrale. In den Themenschwerpunkten soll den Belangen der Zielgruppen Rechnung getragen werden.

Abschließend wird bemerkt, dass ein effektives, effizientes und durch betriebliches Gesundheitsmanagement unterstütztes Age-Management in einem integrierten Managementansatz eingebettet sein sollte, in dem alle Prozessfunktionen aufeinander abgestimmt sind.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


PERSONAL (ab Heft 10/2011: PERSONALquarterly)
Homepage: https://www.haufe.de/personal/zeitschrift/personalquarterly/...

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Referenznummer:

R/ZA1041


Informationsstand: 06.07.2007

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