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Bibliographische Angaben zur Publikation

Job profiles of people with severe mental illness: Implications for rehabilitation


Autor/in:

Tsang, Hector; Ng, Bacon F.; Chiu, Frank P.


Herausgeber/in:

European Federation for Research in Rehabilitation


Quelle:

International Journal of Rehabilitation Research, 2002, Volume 25 (Number 3), Seite 189-196, London: Lippincott Williams & Wilkins, ISSN: 0342-5282 (Print); 1473-5660 (Online)


Jahr:

2002



Abstract:


Die Beschäftigungsverhältnisse erwiesen sich als beständiger Vorhersagewert für die berufliche Funktionstüchtigkeit von Menschen mit Geisteskrankheiten. Die Auswertung der Literatur zeigt jedoch, dass Studien, in denen die Beschäftigungsverhältnisse von Geisteskranken beschrieben sind, beschränkt sind.

Das Ziel dieser Studie war die Auswertung der Beschäftigungsverhältnisse und Arbeitsprofile von Menschen mit schweren Geisteskrankheiten in Hong-Kong, der chinesischen Verwaltungsregion mit Sonderstatus.

Die Teilnehmer umfassten 64 Patienten (46 Männer und 18 Frauen), die aus zwei Kliniken für Geisteskrankheiten rekrutiert wurden. Die Daten, einschließlich Anamnese, Bildungs- und Ausbildungsniveau und Beschäftigungsverhältnissen der Teilnehmer in den letzten 5 Jahren wurden mit einem eigens konzipierten und validierten Instrument (Work History Record Sheet, WHRS) erfasst. Einige Ergebnisse deckten sich mit früheren Resultaten.

Alle Teilnehmer waren bereits beschäftigt, waren etwa 2 Jahre an einem Arbeitsplatz angestellt, und die meisten Arbeitsplätze waren in schlecht bezahlten Positionen mit geringem Prestige. Des Weiteren war die interpersonelle Kompetenz von herausragender Bedeutung für das Finden und Behalten von Arbeitsplätzen.

Einige Resultate unterscheiden sich von früheren Studien. Zum Beispiel handelte es sich bei dem meisten Arbeitsplätzen um eine Vollzeitbeschäftigung. Die Methoden, sich einen Arbeitsplatz zu sichern, war nicht mit denjenigen in westlichen Studien vergleichbar.

Mögliche kulturelle Unterschiede, die zu unterschiedlichen Ergebnissen und Implikationen für Rehabilitationsdienstleistungen führen, wurden diskutiert.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Job profiles of people with severe mental illness: Implications for rehabilitation


Abstract:


Employment history is known to be a consistent predictor of vocational functioning of people with mental illness. A review of the literature, however, shows that studies that describe the employment pattern of those with psychiatric disabilities are limited.

This study aimed to explore the employment histories and job profiles of people with severe mental illness in the Special Administrative Region of the Chinese Mainland: Hong Kong. The participants consisted of 64 patients (46 men and 18 women) recruited from two mental hospitals. A specially designed and validated instrument (work history record sheet) was used to collect data including medical history, educational and training background and employment information of the participants for the past 5 years.

Some results were consistent with previous findings. All participants had a work history and had roughly 2 years of employment in a job; most of the jobs were in low-wage and low-prestige positions. In addition, interpersonal competence was of paramount importance for getting and keeping jobs. Some findings are different from earlier studies. For instance, most of the jobs were full time. The ways that people secured their jobs were not the same as in Western studies. Possible cultural differences leading to different findings and implications for rehabilitation services are discussed.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


International Journal of Rehabilitation Research
Homepage: https://journals.lww.com/intjrehabilres/pages/default.aspx

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA0668


Informationsstand: 02.02.2004

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