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Bibliographische Angaben zur Publikation

Hallo, wir haben es im Griff: Bosch gibt Schwerbehinderten eine Chance - und bekommt so leistungsfähige Mitarbeiter


Autor/in:

Hennes, Wilfried


Herausgeber/in:

Brodersen, Ulrich


Quelle:

Wirtschaftszeitung AKTIV, 2006, 35. Jahrgang (Ausgabe 4), Seite 3, Köln: Deutscher Instituts-Verlag


Jahr:

2006



Abstract:


Der Wille ebnet den Weg - getreu diesem Motto bietet die Firma Bosch Menschen mit schweren Behinderungen einen Arbeitsplatz. Wilfried Hennes zeigt am Beispiel einiger Angestellten, dass eine erfolgreiche Zusammenarbeit möglich ist, wenn sich die Verantwortlichen in den Betrieben von Berührungsängsten lösen.

Durch die Integrationsämter werden eventuelle Umgestaltungen am Arbeitsplatz finanziert. Sie sind ebenfalls Ansprechpartner und helfen bei Problemlösungen. Bosch gilt bei der beruflichen Eingliederung von Schwerbehinderten bundesweit als vorbildlich, denn die Quote der Beschäftigten mit Behinderung liegt bei fast sechs Prozent.

Unter den Angestellten sind gehörlose und blinde Menschen, aber auch Rollstuhlfahrer. Der 52-jährige Alexander G. ist schwerbehindert und seit fast Jahren als Gabelstaplerfahrer bei Bosch beschäftigt. G. hat keine Finger mehr, kann aber mit Hilfe einer Spezialprothese den Gabelstapler lenken.

Ebenfalls eine Anstellung bei Bosch hat Alexander S. gefunden. Der 39-Jährige hat beide Beine verloren. Bei Bosch ist er für die Prüfung von Teilen zuständig, bevor sie in die Produktion gegen. Über die Zusammenarbeit mit seinen Kollegen sagt er, dass jeder seinen Job mache: Wir sind ein gutes Team.

Die Beschäftigtenzahl bei Bosch liegt mit fast sechs Prozent über den gesetzlich vorgeschriebenen fünf Prozent. Dass Bosch durch die Einstellung von schwerbehinderten Menschen motivierte und leistungsfähige Mitarbeiter bekommen hat, betont Alois Junk, Behindertenbeauftragter bei Bosch. 'Der Mann leistet beste Arbeit', berichtet Junk über G., 'Ein echter Glücksgriff. Hoch motiviert. Und immer gut drauf'. Weiter bedauert er, dass viele Unternehmen lieber die Ausgleichsabgaben zahlen würden, anstatt ihre Pflichtplätze zu besetzen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Institut der deutschen Wirtschaft Köln Medien GmbH
Homepage: https://www.aktiv-online.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA0402


Informationsstand: 14.02.2006

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