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Bibliographische Angaben zur Publikation

Behindertenwerkstätten: Heimliche Helden

Die Betriebsleiter sollen erfolgreich sein wie knallharte Manager, einfühlsam wie Mutter Theresa - und das für BAT 1



Autor/in:

Schumacher, Harald


Herausgeber/in:

Gesellschaft für Wirtschaftspublizistik


Quelle:

WirtschaftsWoche, 1992, Heft 41, Seite 60-64, Düsseldorf: Verlagsgruppe Handelsblatt, ISSN: 0042-8582


Jahr:

1992



Abstract:


Der Beitrag befasst sich mit Werkstätten für Behinderte. Solche Werkstätten haben mittlerweile 120 bis 900 Beschäftigte und besitzen damit Unternehmenscharakter. Bundesweit sind hier circa 142.000 geistig behinderte Mitarbeiter angestellt. Mit Beschäftigungstherapie hat diese Arbeit nicht mehr viel gemein, sie ist vielmehr marktwirtschaftlich orientiert und gibt den Behinderten dadurch die Gewissheit, dass ihre Arbeit einen nützlichen Beitrag zum Bruttosozialprodukt darstellt.

Ein Manko wird darin gesehen, dass viele Werkstattleiter über keine ökonomische Ausbildung verfügen, obwohl solche Kenntnisse für ihre Arbeit erforderlich sind. Am Beispiel der Hamburger Werkstatt für Behinderte GmbH wird geschildert wie vielfältig die Palette der unterschiedlichen Produkte ist, die hier hergestellt werden. Zu den hergestellten Produkten gehören beispielsweise Krankenhauswäsche, Arbeits- und Berufskleidung oder Gartenmöbel.

Darüber hinaus werden Dienstleistungen angeboten, wie Aktenvernichtung, Mikroverfilmung und Lebensmittelzubereitung für Großküchen. Arbeitgebern, die Produkte aus einer WfB beziehen wird dafür ihre Ausgleichsabgabe reduziert.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


WirtschaftsWoche
Homepage: https://www.wiwo.de/

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Referenznummer:

R/ZA0182


Informationsstand: 06.01.1993

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