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Bibliographische Angaben zur Publikation

Burnout: Modelle und Kontroversen


Sammelwerk / Reihe:

Arbeitsplatzbezogene Psychotherapie: Intervention, Prävention und Rehabilitation


Autor/in:

Kahl, Kai G.; Winter, Lotta


Herausgeber/in:

Kahl, Kai G.; Winter, Lotta


Quelle:

Stuttgart: Kohlhammer, 2017, Seite 13-18


Jahr:

2017



Abstract:


Im Einleitungsbeitrag zu dem Sammelband 'Arbeitsplatzbezogene Psychotherapie' werden Modelle von Burnout und darauf bezogene Kontroversen besprochen. Nach einleitenden Anmerkungen zur öffentlichen Wahrnehmung von Burnout - 'Arbeit macht krank' - wird zunächst die historische Entwicklung des 1974 vom Psychoanalytiker H. J. Freudenberger erstmals beschriebenen Burnout-Syndroms dargestellt. Dann wird auf die kontroverse Debatte zum klinischen Stellenwert und zur Prävalenz von Burnout eingegangen.

Anschließend werden Argumente zur aktuellen Diskussion darüber, ob Burnout eine abgrenzbare Erkrankung ist, vorgestellt, die insgesamt daran zweifeln lassen, ob es angemessen ist, Burnout den Status einer eigenständigen Krankheit zuzusprechen. Wissenschaftliche Modelle zum Zusammenhang zwischen arbeitsplatzbezogenen Stressoren und psychischer Erkrankung werden im Folgenden erörtert.

Abschließend wird unter anderem betont, dass aufgrund der inflationären Anwendung des Begriffs, des wissenschaftlich unklaren Stellenwerts, der problematischen Messung des Konstrukts 'Burnout', der Vermischung zwischen einem wissenschaftlichen Konstrukt und einem Modebegriff und nicht zuletzt der Überlappung von 'Burnout- Zeichen' mit den Symptomen affektiver Störungen Burnout aus wissenschaftlicher Sicht ein problematischer Begriff ist und dass darüber hinaus aus der 'Diagnose Burnout' keine Handlungsanleitung für die Therapie folgt, da Burnout keine anerkannte Diagnose ist.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk 'Arbeitsplatzbezogene Psychotherapie: Intervention, Prävention und Rehabilitation'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Verlag W. Kohlhammer
Homepage: https://www.kohlhammer.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV8334x06


Informationsstand: 14.06.2017

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