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Bibliographische Angaben zur Publikation

Zuverdienst im allgemeinen Arbeitsmarkt

Für Menschen, die eine Alternative zur Werkstatt suchen



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL); LWL-Behindertenhilfe Westfalen


Quelle:

Münster: Eigenverlag, 2013, Faltblatt


Jahr:

2013



Link(s):


Link zu dem Faltblatt (PDF | 241 KB)


Abstract:


Ein mögliches Budget ist der 'Zuverdienst im allgemeinen Arbeitsmarkt' als Alternative zur Werkstatt. Ein Teil der Menschen mit Behinderungen nimmt nicht das gesamte Angebot der Werkstätten für behinderte Menschen in Anspruch. Entweder, weil die tägliche Arbeitszeit zu umfangreich ist, oder weil sich diese Menschen eher auf betriebliche Arbeitsstrukturen orientieren und bereits Erfahrungen im allgemeinen Arbeitsmarkt gesammelt haben. Hier setzt das Angebot an. Es unterstützt Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dabei, geringfügige Beschäftigungen (MiniJobs) für Menschen mit Behinderungen anzubieten - und wird damit zum weiteren wichtigen Baustein, um diesen Menschen die Teilhabe am Arbeitsleben zu sichern.

Der LWL-Zuverdienst bietet eine stundenweise Beschäftigung, die flexibel und individuell vereinbart werden kann. Der wöchentliche Umfang kann von mind. 5 Stunden bis max. 14,9 Stunden variabel vereinbart werden. Die behinderten Menschen erhalten damit die Möglichkeit, ohne Rehabilitationsdruck aber mit einem gewissen finanziellen Anreiz ihre Fähigkeiten einzusetzen und zu stabilisieren.

Das Programm fördert Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit einer wesentlichen Behinderung und voller Erwerbsminderung, wenn diese die Voraussetzungen zur Beschäftigung in einer WfbM erfüllen oder einen Rechtsanspruch auf diese Leistung haben. Im Rahmen der Modellphase werden auch Personen angesprochen, die eine Tagesstätte für psychisch behinderte Menschen oder eine tagesstrukturierende Maßnahme in Kostenträgerschaft des LWL besuchen.

Die LWL-Behindertenhilfe unterstützt Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die mit behinderten Menschen ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis abschließen. Die Arbeitsplätze müssen zusätzlich sein und sollen reguläre Arbeitsverhältnisse nicht ersetzen. Die Bezahlung der Zuverdiener richtet sich nach tariflichen oder ortsüblichen Bedingungen.

Zur Sicherstellung der fachpraktischen Anleitung und psychosozialen Betreuung und zum Ausgleich einer behinderungsbedingten verminderten Leistungsfähigkeit des beschäftigten Menschen erhält die Arbeitgeberin/ der Arbeitgeber einen finanziellen Zuschuss. Gefördert werden Beschäftigungsmöglichkeiten bei zugelassenen Arbeitgebern im Zuständigkeitsbereich des LWL. Arbeitgeber, die sich für die Fördermöglichkeiten geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse interessierten, legen dem LWL die notwendigen Unterlagen zur Prüfung vor.

Der LWL-Zuverdienst wird zunächst modellhaft erprobt und ist befristet für die Zeit bis Dezember 2014.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Inklusionsamt Soziale Teilhabe
Homepage: https://www.lwl-inklusionsamt-soziale-teilhabe.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV8171


Informationsstand: 24.03.2020

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