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Bibliographische Angaben zur Publikation

Gemeinsame Positionierung des Deutschen Behindertenrates, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege und der Fachverbände für Menschen mit Behinderung zur Schaffung eines Bundesteilhabegesetzes


Autor/in:

Sieger, Volker


Herausgeber/in:

Deutscher Behindertenrat (DBR); Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. (BAGFW); Fachverbände für Menschen mit Behinderung


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, Online-Ressource, 2014, 4 Seiten


Jahr:

2014



Link(s):


Link zu dem Positionspapier (PDF | 237 KB)


Abstract:


Der Deutsche Behindertenrat (DBR), die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) sowie die Fachverbände für Menschen mit Behinderung (die Fachverbände) haben die Erwartung, dass in der 18. Legislaturperiode ein neues Bundesteilhabegesetz für Menschen mit Behinderungen geschaffen und in Kraft gesetzt wird. Dieses muss die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention in das deutsche Leistungsrecht überführen und daher eine klar menschenrechtlich basierte und sozialpolitische Ausrichtung haben.

'Ziel des Gesetzes muss die volle und wirksame Teilhabe aller Menschen mit Behinderungen sein, mit gleichen Wahlmöglichkeiten wie andere Menschen in der Gemeinschaft zu leben. Dafür müssen die Leistungen der bisherigen Eingliederungshilfe aus der Fürsorge herausgelöst und als Teilhabeleistung in das neue Bundesteilhabegesetz überführt werden', sagte Präsident des Sozialverband Deutschland SOVD) und DBR-Sprecher Adolf Bauer. 'Die Leistungen sind einkommens- und vermögensunabhängig zu erbringen', betonte Bauer.

Zudem fordern DBR, BAGFW und Fachverbände übereinstimmend, das Bedarfsdeckungsprinzip zu sichern, das Wunsch- und Wahlrecht für Menschen mit Behinderungen zu stärken und ihren Rechtsanspruch auf plurale, prozesshafte und barrierefreie Beratung zu gewährleisten. Nicht zuletzt setzten sich die Organisationen dafür ein, ergänzend zu den individuell erforderlichen Teilhabeleistungen als weiteren Nachteilsausgleich eine pauschalierte Geldleistung im Bundesteilhabegesetz vorzusehen.

Mit der gemeinsamen Position hat sich ein breites Bündnis formiert, das sich gemäß UN-Behindertenrechtskonvention für ein menschenrechtlich basiertes Teilhaberecht einsetzt. Das Positionspapier wird unter anderem an Bundes-, Landes- und Kommunalpolitiker, an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, an die Spitzen der im Bundestag vertretenen Parteien sowie an die Bundes- und Landesbehindertenbeauftragten versendet.

[Aus: Information der Herausgeberin]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutscher Behindertenrat (DBR)
c/o Sozialverband Deutschland e.V. (SoVD)
Homepage: https://www.deutscher-behindertenrat.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV8143


Informationsstand: 27.05.2014

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