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Bibliographische Angaben zur Publikation

Subgruppen und ihre Problemlagen in einer orthopädischen Rehabilitation - eine Profilanalyse

Vortrag auf dem 27. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 26. bis 28. Februar 2018 in München



Sammelwerk / Reihe:

Rehabilitation bewegt!


Autor/in:

Markus, Miriam; Schwarz, Betje; Bethge, Matthias


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2018, Seite 330-332


Jahr:

2018



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF | 12 MB)


Abstract:


Diskussionsgegenstand:

Vorgestellt wird eine Studie, welche die Problemlagen von Menschen mit chronischem Rückenschmerz durch Differenzkriterien fortführend prüfen und abgrenzen soll. Hintergrund sind folgende bereits in einer vorherigen Untersuchung von der Wissenschaftlerin B. Schwarz identifizierten Problemlagen in der orthopädischen Rehabilitation:
1. Medizinische Rehabilitation (MR)
2. Funktionale medizinisch-berufliche Rehabilitation (MBOR funktional)
3. Psychosoziale medizinisch-berufliche Rehabilitation (MOBOR psychosozial)
4. Funktionale und psychosoziale medizinisch-berufliche Rehabilitation (MBOR funktional + psychosozial)
5. Verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitation bezogen auf Schmerzwahrnehmung und -beeinträchtigung (VMO Schmerz)
6. Verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitation bezogen auf Stress (VMO Stress)
7. Verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitation bezogen auf Schmerzwahrnehmung und -beeinträchtigung und Stress (VMO Schmerz + Stress)

Vorgehensweise:

2942 Menschen mit der Hauptdiagnose chronischer Rückenschmerz wurden eingeschlossen und mittels eines Fragebogens ihre Differenzkriterien ermittelt:
1. psychische Komorbidität
2. private Belastungen
3. berufliche Belastungen
4. Schmerzwahrnehmung und -beeinträchtigung
5. Vorliegen einer besonderen beruflichen Problemlage

Zudem wurden explorative latente Profilanalysen mit den ermittelten Differenzkriterien durchgeführt sowie überprüft, ob in der realen Versorgung innerhalb der Behandlungsformen ebenfalls verschiedene Problemlagen identifizierbar sind. Ergebnis ist, dass eine Einteilung der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden durch die Differenzkriterien in drei Profile den besten Modellfit aufweist:
1. Rehabilitandinnen und Rehabilitanden mit vor allem funktionaler Schmerzsymptomatik
2. Rehabilitandinnen und Rehabilitanden mit mäßigen Werten
3. Rehabilitandinnen und Rehabilitanden mit höheren bis hohen Werten

Außerdem konnten innerhalb der drei Behandlungsformen insgesamt zehn Subgruppen identifiziert werden, die weitgehend mit den von Schwarz vorherigen sieben identifizierten Problemlagen übereinstimmen.

Fazit:

Die Problemlagen, die sich bei der Analyse herausstellten, sprechen für eine Abstufung der Schwere der Gesamtsymptomatik hinsichtlich der Differenzkriterien in drei Profile. Die Ergebnisse der nach tatsächlicher Behandlungsform stratifizierten Analysen zeigen nicht nur in Quantität, sondern auch in Qualität deutlich voneinander abgrenzbare Problemlagen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '27. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation bewegt!' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV784687


Informationsstand: 04.05.2018

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