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Bibliographische Angaben zur Publikation

Qualifizierung von An- und Ungelernten

Eine empirische Bestandsaufnahme der Lebenssituation und Potenziale, IW-Analysen



Sammelwerk / Reihe:

IW-Analysen - Forschungsberichte aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Band 100


Autor/in:

Flake, Regina; Malin, Lydia; Middendorf, Lena [u. a.]


Herausgeber/in:

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW)


Quelle:

Köln: IW Medien, 2014, 88 Seiten: DIN-A5, Softcover, ISBN: 978-3-602-14946-9 (Print); 978-3-602-45564-5 (E-Book, PDF)


Jahr:

2014



Abstract:


Der demografische Wandel stellt die Wirtschaft vor wachsende Herausforderungen, da der Fachkräftenachwuchs weniger wird, während gleichzeitig immer mehr qualifizierte Kräfte gebraucht werden. Umso wichtiger ist es, alle vorhandenen Fachkräftepotenziale zu nutzen, zum Beispiel auch An- und Ungelernte. Die Analyse untersucht vor allem die Arbeitsmarktsituation von An- und Ungelernten in Deutschland. Dazu wurden diese Indikatoren betrachtet: Erwerbstätigkeit, Einkommen, Weiterbildung und Stellung im Betrieb. Die Analyse zeigt, dass An- und Ungelernte bei diesen Indikatoren schlechter abschneiden als Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung, Fortbildungs- oder Hochschulabschluss.

Wenn An- und Ungelernte der Eintritt in den Arbeitsmarkt gelungen ist - was bei Jüngeren seltener der Fall ist als bei Älteren -, dann befinden sie sich mehrheitlich in einem stark segmentierten 'Jedermannsarbeitsmarkt'. Dieser erfordert keine berufs- und betriebsspezifischen Qualifikationen, bietet keinen Zugewinn an Kompetenzen durch Training on the Job und eröffnet selten Weiterbildungschancen. An- und Ungelernte können ihre Lage kurzfristig nur durch eine Nachqualifizierung verbessern. Sowohl aus Arbeitnehmer- als auch aus Arbeitgebersicht ist es sinnvoll, wenn diese in Form von zertifizierten Teilqualifikationen erfolgen kann - mit der Option, einen Berufsabschluss zu erwerben. Langfristig wirken Präventionsmaßnahmen im frühkindlichen und schulischen Bereich sowie eine bessere Berufsorientierung, was zu einer Verringerung von Schul- und Ausbildungsabbrüchen führt.

[Aus: Verlagsinformation]


Weitere Informationen:


Englisches Abstract

Qualifizierung von An- und Ungelernten


Abstract:


German's demographic transition presents those concerned with ensuring the supply of skilled workers with a great challenge. It is true that since 2005 there has been some progress: an increase in immigration and a reduction in educational poverty have brought more qualified employees to the German labour market.

Moreover, an increase in the active workforce has meant that good use has been made of the reserves available. Nevertheless, more needs to be done to secure the supply of skilled workers. The most promising prospect is that of older employees working longer. A rise of 100,000 in annual net immigration could also make a significant long-term contribution to the skilled workforce.

Further benefits would accrue from lowering the age at which young people transfer from the education system to the labour market. Yet even if these measures bring some success, by the year 2030 we should still expect the workforce in the particularly important areas of science. technology, engineering and mathematics (STEM) to number almost 0.6 million full-time equivalents fewer than in 2011. While the health service would have over 0.3 million more staff, this is unlikely to cover the growing need.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Buch/Monografie / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Institut der deutschen Wirtschaft Köln Medien GmbH
Homepage: https://www.aktiv-online.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV7634


Informationsstand: 22.10.2014

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