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Bibliographische Angaben zur Publikation

Kosten und Nutzen der beruflichen Rehabilitation junger Menschen mit Behinderungen: Eine gesamtwirtschaftliche Analyse an die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke

Endbericht



Autor/in:

Neumann, Michael; Lenske, Werner; Werner, Dirk [u. a.]


Herausgeber/in:

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW)


Quelle:

Köln: Eigenverlag, Online-Ressource, 2010, 254 Seiten: PDF


Jahr:

2010



Link(s):


Link zu der Studie (PDF | 1,37 MB)


Abstract:


Die Ausbildung eines behinderten Jugendlichen rechnet sich mittelfristig - trotz der Kosten, die überwiegend von der Bundesagentur für Arbeit finanziert werden. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke. Dazu wurden über 1.500 Abgänger der Jahre 1995 bis 2008 aus Berufsbildungswerken über ihren beruflichen Werdegang befragt.

Danach sind derzeit 68 Prozent der Absolventen, die dort einen Berufsabschluss gemacht haben, erwerbstätig. Dagegen schafft nur jeder zweite junge Behinderte ohne Lehrabschluss den Sprung auf einen Arbeitsplatz. Das Einkommen liegt mit Berufsabschluss - monatlich gut 1.600 Euro - überdies um gut 300 Euro höher als ohne abgeschlossene Berufsausbildung.

Aufgrund der höheren Wertschöpfung zahlt sich die Investition in die berufliche Rehabilitation aus gesamtwirtschaftlicher Sicht bereits nach zehn Jahren aus. Wenn die Absolventen bis zum 60. Lebensjahr erwerbstätig sind, haben sie im Lauf ihres Arbeitslebens eine Rendite von knapp 12 Prozent erwirtschaftet.

Die Berufsbildungswerke ermöglichen jungen Menschen mit Behinderungen und vergleichsweise niedrigen Schulabschlüssen die Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Dadurch können diese eine qualifizierte Berufstätigkeit ausüben und ihr Leben eigenverantwortlich gestalten.

Die Ausbildung schließt eine intensive sozialpädagogische, medizinische und psychologische Betreuung und meist auch eine Unterbringung im Internat ein.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW)
Homepage: https://www.iwkoeln.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV7400


Informationsstand: 13.02.2020

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