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Bibliographische Angaben zur Publikation

Ausbildungsabbruch bei behinderten und benachteiligten Jugendlichen

Erprobung und Evaluation eines Instruments



Sammelwerk / Reihe:

Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (BeitrAB), Band 234


Autor/in:

Faßmann, Hendrik


Herausgeber/in:

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB); Institut für empirische Soziologie Nürnberg (ifes)


Quelle:

Nürnberg: Eigenverlag, 2000, 145 Seiten


Jahr:

2000



Abstract:


Das Forschungsprojekt hatte zum Ziel, das vom Institut für empirische Soziologie Nürnberg entwickelte Instrument zur Beurteilung von Abbruchgefährdungen (IBA) einem wissenschaftlich begleiteten Praxistest zu unterziehen.

Die Erprobung des Instruments erfolgte im Herbst 1997 in drei Berufsbildungswerken (BBW) sowie drei Einrichtungen zur Berufsausbildung in überbetrieblichen Einrichtungen (BüE), die im Hinblick auf ihre Träger und ihre regionale Einbindung als typisch für die Gesamtheit der jeweiligen Einrichtungsart gelten können.

In einem ersten Durchgang (Erstbeurteilung) wurden dann 541 Jugendliche, die ihre Ausbildung gerade begonnen hatten, von knapp 220 Ausbildern, Berufsschullehrern, Erziehern, Sozialpädagogen sowie Fachdienstangehörigen in den Einrichtungen auf Abbruchgefährdungen hin überprüft.

Im Rahmen einer Folgebeurteilung wurde diese Überprüfung etwa sechs bis acht Wochen später wiederholt. Die Erprobung erbrachte eine große Zustimmung zu Konzept und Ausgestaltung von Beurteilungsinstrument und -verfahren. Trotz des nicht unbeträchtlichen Aufwandes, der zur Beurteilung erforderlich ist, hielten zwei Drittel den routinemäßigen Einsatz des Instruments für praktikabel. Sie betonten, dass sich das Instrument gut zur Sensibilisierung von Einrichtungsmitarbeitern für Abbruchprobleme eigne.

Darüber hinaus wird sein Nutzen im Rahmen von betriebsinternen Schulungen und Fortbildungsveranstaltungen hoch eingeschätzt. Zudem kann die Beschäftigung mit IBA grundsätzlich zu einer Steigerung der Beurteilungskompetenz des Einrichtungsfachpersonals beitragen. Es ist davon auszugehen, dass das Instrument insbesondere dann, wenn es nicht nur rein schematisch angewendet, sondern sein Anliegen tatsächlich internalisiert wird, zu abbruchpräventivem Handeln - auch im interdisziplinären Team - führt. Vor dem Hintergrund der Erprobungsresultate wurde das Instrument einer Revision unterzogen und die im Anhang des vorliegenden Bandes abgedruckte IBA-Version 3.0 erarbeitet.

[Autorenreferat, IAB-Doku]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Buch/Monografie / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)
IAB-Bestellservice c/o W. Bertelsmann Verlag GmbH & Co. KG
Homepage: https://www.wbv.de/iab

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV6779


Informationsstand: 29.08.2003

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