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Bibliographische Angaben zur Publikation

Karriere mit Lehre - für behinderte Jugendliche eine unüberwindbare Barriere? Situation behinderter Jugendlicher in Tirol

Gedanken und Vorschläge zur Förderung der Chancengleichheit im dualen Ausbildungssystem



Autor/in:

Hillebrand, Petra


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Innsbruck: Eigenverlag, 1997


Jahr:

1997



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Abstract:


Für die Verfasserin stand bereits am Anfang ihrer Ausbildung zur Sozialarbeiterin fest, dass sie für ihre Diplomarbeit ein behindertenpolitisches Thema wählen würde mit einer aktuellen Fragestellung, die in der Fachliteratur nur wenig Beachtung gefunden hat.

Da sie ausgebildete Blumenbinderin- und händlerin ist (also selbst auf die Erfahrungen einer dreijährigen Lehre zurückgreifen kann), war es für sie naheliegend, das Thema Lehrlingsausbildung mit ihrem behindertenpolitischen Interesse zu verknüpfen und der Frage nachzugehen, warum es in Tirol so wenige Lehrlinge mit Behinderung gibt - beziehungsweise was geändert werden müsste, damit sich die Chancengleichheit behinderter Jugendlicher im dualen Ausbildungssystem der Lehre erhöht.

In Tirol findet die Thematisierung der Lehrlingsausbildung für behinderte Jugendliche (wenn man von einigen wenigen Ausnahmen absieht) bislang noch keine Beachtung. Aufgrund des mittlerweile gesetzlich verankerten Rechtes auf schulische Integration im Sekundarbereich wird dieses Thema und die Forderung nach entsprechenden Rahmenbedingungen von den betroffenen Pflichtschulabgängerlnnen und deren Eltern vermutlich jedoch schon bald an die Öffentlichkeit herangetragen werden.

Um eine möglichst breite Diskussionsgrundlage zu schaffen, hat sich die Verfasserin entschlossen, sich nicht nur auf eine Behinderungsart zu spezialisieren und die anderen auszugrenzen, sondern eine allgemeine Untersuchung über die derzeitigen Rahmenbedingungen im Bereich der Lehre zu machen, um der Frage nachzugehen, inwieweit derzeit auf individuelle Bedürfnisse von behinderten Jugendlichen eingegangen werden kann.

Mangels vorhandener Literatur war sie dahingehend gefordert, Fragebögen zu entwerfen, um Expertlnnen in eigener Sache zu befragen. Wer in ihrer Arbeit nach einer allgemein gültigen Behindertendefinition sucht, wird diese nicht finden. Es gibt in Österreich noch keinen einheitlichen Behindertenbegriff, und es wäre sicher eine weitere Diplomarbeit wert, sich mit den verschiedenen Behindertendefinitionen, die ihrer Meinung nach oft diskriminierend sind, auseinander zu setzen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


k. A.

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Referenznummer:

R/NV6777


Informationsstand: 29.08.2003

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