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Bibliographische Angaben zur Publikation

Aktionsplan Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV)


Quelle:

Bonn, Berlin: Eigenverlag, 2015, 16 Seiten: PDF


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu dem Aktionsplan (PDF | 500 KB)


Abstract:


Die UN-Behindertenrechtskonvention wurde am 24. Februar 2009 ratifiziert und ist seit dem 26. März 2009 in Deutschland verbindlich. Ziel der Konvention ist die gleichberechtigte Teilhabe bzw. Teilnahme von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben. Sie konkretisiert die für alle Menschen gültigen Menschenrechte. 'Inklusion statt Integration' - so der Geist der Konvention. Menschen mit Behinderung gehören von Anfang an mitten in die Gesellschaft, das folgt aus der Würde jedes Einzelnen. Die Konvention wertschätzt die Bedeutung der unterschiedlichen Begabungen von Menschen, ihrer Möglichkeiten und Fähigkeiten und reduziert Menschen nicht auf ihre Defizite.

Am 7. Juni 2011 hat das Bundeskabinett - unter aktiver Mitarbeit des BMJV - den Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beschlossen. Der Aktionsplan schafft Instrumente, mit denen die Umsetzung der Konvention systematisch vorangetrieben werden soll. Daneben sollen Länder, Kommunen und Unternehmen der Privatwirtschaft angeregt werden, in ihren Kompetenzbereichen eigene Aktionspläne zu entwickeln, die konkrete Maßnahme auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft beinhalten.

Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung an allen gesellschaftlichen Prozessen zu garantieren und dies in den Arbeitsalltag umzusetzen, ist dem BMJV ein großes Anliegen. Der hauseigene Aktionsplan soll daher als Vorbild und Anregung für andere Behörden und Unternehmen dienen. Er soll dazu beitragen, die Inhalte und Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention nachhaltig im BMJV zu verankern.

Zur Ausarbeitung eines hauseigenen Aktionsplans wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich aus den Interessenvertretungen (der Schwerbehindertenvertretung im BMJV, dem Arbeitgeber-Beauftragten sowie einem Mitglied des Personalrates), Mitgliedern der Abteilung Z und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einer Schwerbehinderung zusammensetzt.

Die Ziele des Aktionsplans sowie die derzeitige Beschäftigungssituation werden nachfolgend im ersten Teil dargestellt. Der zweite Teil ist nach einzelnen und für das BMJV besonders relevanten Handlungsfeldern der UN-Behindertenrechtskonvention gegliedert. Hierbei konzentriert sich der hauseigene Aktionsplan vor allem auf die Umsetzung von drei zentralen Handlungsfeldern: Arbeit und Beschäftigung, Zugänglichkeit sowie Bewusstseins- und Kompetenzbildung.

Der Aktionsplan steht im Einklang mit der Rahmenintegrationsvereinbarung des BMJV. Er wird nach zwei Jahren zwecks Überprüfung der Zielerreichung dieses Aktionsplans zwischen der Verwaltung und der Schwerbehindertenvertretung evaluiert.

[Aus: Vorbemerkung der Herausgeber]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
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Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Publikationsversand der Bundesregierung
Homepage: https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/publikationen

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV6617xB04


Informationsstand: 09.06.2015

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