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Bibliographische Angaben zur Publikation

Tätigkeitsbericht 2004/2005: Leistungsbilanz


Sammelwerk / Reihe:

Jahresbericht des LWV Hessen Integrationsamtes


Autor/in:

Schlembach, Rosita


Herausgeber/in:

LWV Hessen Integrationsamt


Quelle:

Kassel: Eigenverlag, 2005, Stand: Juni 2005, 36 Seiten: Broschüre


Jahr:

2005



Abstract:


Mit diesem Tätigkeitsbericht informiert das LWV-Integrationsamt Hessen über die vielfältigen Leistungen im zurückliegenden Jahr 2004. Aufgabe der Integrationsämter ist es, das Sozialgesetzbuch IX und hier insbesondere den Teil 2 so umzusetzen, dass schwerbehinderte Menschen am Arbeitsleben teilhaben können und die dafür erforderliche Unterstützung erhalten. Die rechtlichen Rahmenbedingungen wurden durch eine Novellierung des SGB IX, die am 01.05.2004 in Kraft getreten ist, weiterentwickelt. Auslöser für diese nach noch nicht einmal drei Jahren durchgeführte Novellierung ist die nach wie vor schwierige Lage auf dem Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen.

So wurden mit dem Gesetz zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen neue Instrumente eingeführt,
- um Arbeitgeber zur Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen zu motivieren,
- um sie durch neue Leistungen zu unterstützen und
- um durch die Übertragung der Strukturverantwortung fur das Netz der Integrationsfachdienste auf die Integrationsämter effiziente Beratungsstrukturen zu schaffen,
- mit dem Ziel, schwerbehinderte Menschen in Ausbildung und Arbeit zu vermitteln und bestehende Beschäftigungsverhältnisse zu sichern.

Weitere Änderungen betrafen den Geltungsbereich des Kündigungsschutzes, der seit Mai 2004 grundsätzlich nur noch greift, wenn im Zeitpunkt des Zugangs der Kündigung eine Feststellung über das Vorliegen einer Schwerbehinderteneigenschaft getroffen war. Der bisher durch die Rechtsprechung entwickelte vorsorgliche Kündigungsschutz ab Antragstellung wurde gesetzlich eingeschränkt.

Weiterentwickelt wurden die Regelungen zur Prävention, die Arbeitgeber im Falle krankheitsbedingter Fehlzeiten eine noch frühzeitigere Handlungspflicht auferlegen, um ggf. durch Inanspruchnahme von finanziellen und Beratungsdienstleistungen einem krankheitsbedingten Ausscheiden aus dem Erwerbsprozess vorzubeugen. Arbeitgeber sind dazu aufgefordert, durch innerbetriebliche Regelungen im Rahmen eines sogenannten Betrieblichen Eingliederungsmanagements entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Diese Regelung umfasst grundsätzlich alle Beschäftigten in Betrieben und Dienststellen. Sind schwerbehinderte oder gleichgestellte Arbeitnehmer betroffen, kommen neben Leistungen zur Teilhabe im Rahmen der beruflichen und medizinischen Rehabilitation auch begleitender Hilfen im Arbeitsleben in Betracht, die die Integrationsämter zeitnah zu erbringen haben.

Über die Entwicklung der Leistungen an schwerbehinderte Menschen und deren Arbeitgeber sowie über die Mittelverwendung der Ausgleichsabgabe gibt dieser Bericht Aufschluss. Er dient auch der Information über neue Leistungsmöglichkeiten und deren Inanspruchnahme. Hierbei kommt es im Wesentlichen darauf an, Arbeitgeber, schwerbehinderte Menschen und betriebliche Funktionsträger über die gesetzlichen Änderungen zu informieren, damit diese zur Vermittlung in Arbeit und zur Sicherung der Beschäftigung wirksam eingesetzt werden können.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur




Bezugsmöglichkeit:


Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV Hessen)
Homepage: https://www.integrationsamt-hessen.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV5639x05


Informationsstand: 17.08.2005

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