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Bibliographische Angaben zur Publikation

Projekt: Abschlussbericht zum Projekt Fit für den Beruf


Autor/in:

Labruier, Monika


Herausgeber/in:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS); gemeinnützige Füngeling Router GmbH


Quelle:

Bonn: Eigenverlag, 2006, 5 Seiten


Jahr:

2006



Abstract:


In dem Bericht werden die Ergebnisse des Projektes FIT FÜR ARBEIT zusammengefasst.

Ziel des Projektes war die Einmündung junger, schwerbehinderter Menschen in versicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse durch die Erprobung in Partnerunternehmen. Insgesamt nahmen 22 Teilnehmer an dem Projekt teil. 12 Teilnehmer haben durch das Projekt einen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erreicht. Drei Teilnehmer erreichten als Ort der beruflichen Eingliederung die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) und sechs konnten die Anforderungen des allgemeinen Arbeitsmarktes nicht erfüllen.

Die ursprüngliche Konzeption ging davon aus, dass junge, schwerbehinderte Menschen nach einer abgeschlossenen Berufsvorbereitung in der Lage sein müssen, von Beginn der Qualifizierung an eine Arbeitsleistung von etwa 500 Euro im Monat zu erbringen.

Weiterhin wurde angenommen, dass wichtige Schlüsselqualifikationen vorausgesetzt werden können. Allerdings mussten diese Annahmen bereits während der ersten Monate revidiert werden - und so wurde das Projekt mit Unterstützung der BMAS modifiziert.

In der ersten Phase des Projektes wurden die individuellen Stärken und Schwächen im Rahmen einer vier- bis sechswöchigen Arbeitserprobung analysiert. Gemeinsam mit den Teilnehmern und den Unternehmen wurde der weitere individuelle Qualifizierungsweg entwickelt.

Im Mittelpunkt der zweiten Phase stand die betriebliche Qualifizierung der Teilnehmer auf ihren zukünftigen Arbeitsplatz. Die betriebliche Qualifizierung umfasste maximal zehn bis elf Monate. Im Rahmen dieser wurden die Teilnehmer an ihrem zukünftigen Arbeitsplatz auf ihren Arbeitseinsatz vorbereitet. Hier zeigte sich, dass Menschen mit schwerwiegenden persönlichen Problemen langfristig kaum Chancen auf eine langfristige berufliche Eingliederung hatten.

Die Dauer der zweiten Phase war abhängig vom jeweiligen Lerntempo, doch zumeist benötigten die Teilnehmer etwa ein Jahr Lernzeit. Für das Zustandekommen des sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisses war es ausschlaggebend, dass auch bereits während der Qualifizierungsphase ein stabiles Leistungsniveau aufgebaut werden konnte.

Im Projektverlauf wurde immer deutlicher, dass Fit für Arbeit zu einem wichtigen Baustein für die nachhaltige Integration junger, schwerbehinderter Menschen geworden ist. So hätten vor allem die kognitiv sehr eingeschränkten jungen Menschen eine gute Chance auf eine berufliche Perspektive. Die Unternehmen bekamen auf der anderen Seite die Möglichkeit, die potenziellen Mitarbeiter zu erproben und zu qualifizieren.

In Zusammenarbeit mit den Unternehmen, den Agenturen für Arbeit/ ARGEN, den Bildungsträgern und Schulen könne mit Fit für Arbeit ein neuer Weg im Bereich der einfachen Helfertätigkeiten entwickelt und ausgebaut werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Projekt Fit für Arbeit - Menschen mit Behinderungen lernen in regionalen Wirtschaftsunternehmen
Projekt Fit für Arbeit II
Weitere Projektberichte der Initiative job - Jobs ohne Barrieren




Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Publikationsversand der Bundesregierung
Homepage: https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/publikationen

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV5500X


Informationsstand: 06.06.2008

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