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Bibliographische Angaben zur Publikation

Projekt: AQUISE - Ausbildung im Quartier für schwerbehinderte junge Menschen

Eine Ausbildungsintitiative für schwerbehinderte Jugendliche im Hamburger Osten - Vorläufiger Abschlussbericht



Autor/in:

Hopmann, Horst H.


Herausgeber/in:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS); Billenetz - Bildung und Lernen; Arbeit und Leben - DGB/VHS Hamburg e.V.


Quelle:

Bonn: Eigenverlag, 2007, 7 Seiten


Jahr:

2007



Abstract:


Mit dem Projekt AQUISE - Ausbildung im Quartier für schwerbehinderte junge Menschen - beteiligte sich Arbeit und Leben DGB/VHS Hamburg e.V. an der Initiative job - Jobs ohne Barrieren des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Durch das Projekt soll die Ausbildung behinderter Jugendlicher durch gezielte Analyse und Akquise von Ausbildungsmöglichkeiten im Hamburger Osten gefördert werden. Schüler, Lehrer und Multiplikatoren werden im Rahmen des Projekts frühzeitig angesprochen, um den Übergang in die duale Ausbildung zu ermöglichen, die Eigeninitiative von Schülern mit Schwerbehinderung gestärkt und die Chancen der Schüler verbessert werden, durch einen passenden Praktikumsplatz einen Ausbildungsplatz im dualen System zu bekommen.

In dem Artikel gibt Horst H. Hopmann, Geschäftsführer von Arbeit und Leben Hamburg, einen vorläufigen Abschlussbericht.

Im Rahmen des Projekts wurde im Sommer 2006 eine erste Befragung von etwa 1700 Unternehmen aus dem Hamburger Osten durchgeführt, der einen Überblick über bisherige Ausbildungskapazitäten für schwerbehinderte Menschen gegeben hat. So wurde ein Lehrstellenkatalog für den Hamburger Osten erstellt mit etwa 1000 Arbeitsstellen in 91 Firmen und schließlich ein Netzwerk aus Betrieben, Schulen und Weiterbildungseinrichtungen geschaffen, um den Erfahrungsaustausch und die Kooperation auszuweiten.

Ende 2006 und Anfang 2007 wurden erneut Unternehmensbefragungen durchgeführt. Diese zeigten, dass etwa bei der Hälfte der Befragten die Bereitschaft besteht, ein Praktikum oder eine Ausbildung für schwerbehinderte junge Menschen anzubieten.

Vor allem die Betriebe mit einer stärkeren Einbindung in das Netzwerk zeigten eine größere Bereitschaft. Zwölf der fünfzehn Betriebe, die keine schwerbehinderten Menschen ausbilden, haben sich mit möglichen Gründen auseinandergesetzt. Sie führten beispielsweise an, dass es an Kenntnissen im Umgang mit behinderten Menschen sowie an entsprechender Ausstattung mangele. Auch der hohe Zeitaufwand wurde als Grund angeführt.

Die Betriebe, die schwerbehinderte Menschen ausbilden, sind der Ansicht, dass man schwerbehinderte Menschen in sämtlichen Berufen ausbilden könne. Bei der Befragung dieser Unternehmen wurde zudem deutlich, dass Betriebe, die bereit sind, schwerbehinderte Menschen auszubilden, oftmals gleich mehrere schwerbehinderte Auszubildende haben. Sie gaben weiterhin an, dass keine zusätzliche Beratung oder finanzielle Unterstützung notwenig sei.

Abschließend bemerkt Hopmann, dass die Befragungsstichprobe, die dem vorläufigen Abschlussbericht zugrunde liegt, relativ klein ist und daher keine repräsentativen Rückschlüsse getroffen werden dürfen. Dennoch seien die Ergebnisse sehr interessant und plausibel.

Die Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen habe sich offenbar positiv auf die Bereitschaft, schwerbehinderte Menschen auszubilden, ausgewirkt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Projekt AQUISE - Ausbildung im Quartier für schwerbehinderte junge Menschen
Weitere Projektberichte der Initiative job - Jobs ohne Barrieren




Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Publikationsversand der Bundesregierung
Homepage: https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/publikationen

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV5500U


Informationsstand: 06.06.2008

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