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Bibliographische Angaben zur Publikation

Projekt: Betriebliches Eingliederungsmanagement: Handlungsstrategien für die Betriebliche Interessenvertretung


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

DGB-Bildungswerk e.V.


Quelle:

Düsseldorf: Eigenverlag, 2007


Jahr:

2007



Abstract:


Ziel des Projektes war die Entwicklung von Handlungsstrategien für die betriebliche Interessensvertretung, um die Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit der Belegschaft in Unternehmen, Betrieben und Dienststellen mittels Förderung betrieblicher Prävention durch Einführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements zu sichern.

Im Rahmen des Projektes sollte ein Adressatenkreis von circa 150 betrieblichen Interessenvertretungen bundesweit erreicht werden. Hierfür sollen zunächst zwei Arbeitskreise mit jeweils circa 25 Teilnehmenden und im Anschluss daran ein Evaluierungsworkshop mit circa 25 Teilnehmenden durchgeführt werden. Nach der Evaluierung sollte das Projektergebnis in unterschiedliche Betriebe (bundesweit) in Form eines Handlungsleitfadens getragen werden. Dies sollte zum einen in angebotenen standardmäßigen Seminaren zum Thema geschehen (circa 2000 Teilnehmertage im Jahr), zum anderen durch bestehende Kontakte zu unterschiedlichen Betrieben (circa 25 Betriebe bundesweit).

Gemeinsam sollten mit den betrieblichen Interessenvertretungen Strategien für die erfolgreiche Umsetzung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements erarbeitet werden.

Folgende Schwerpunkte sollten dabei untersucht werden:
- Rechtliche Grundlagen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM);
- Prozessketten im BEM: Lösungs- und Handlungsmöglichkeiten;
- Beispiele Guter Praxis;
- Betriebsvereinbarungen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement.

Das Projekt wurde durch die job-Initiative mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziell unterstützt.

Das Projekt wurde am 28. Februar 2007 abgeschlossen. Insgesamt haben am Projekt 80 Personen teilgenommen, von denen 95 Prozent Betriebsräte oder Schwerbehindertenvertrauenspersonen waren. Unter den übrigen fünf Prozent waren sonstige Personen, wie zum Beispiel Betriebsärzte.

Es fanden zwei Arbeitskreise mit dem Ziel statt, gemeinsam mit den betrieblichen Interessenvertretungen unterschiedliche Herangehensweisen an das Thema Umsetzung eines betriebliches Eingliederungsmanagements im Betrieb zu entwickeln.

Insgesamt nahmen hieran 49 Personen aus bisherigen Seminaren des DGB Bildungswerkes teil. Entwickelt wurden unter anderem ein Fragebogen, sowie eine Prozesskette für eine praktische Umsetzung des betrieblichen Eingliederungsmanagements. Es folgte ein Evaluationsworkshop mit 31 Teilnehmenden in Berlin.

Aus den gewonnenen Ergebnissen wurde ein Handlungsleitfaden entwickelt, der auch anderen Betrieben dazu dienen kann, Vorbehalte gegen die Einführung eines betriebliches Eingliederungsmanagements, die sowohl auf Arbeitgeber- auch auch Arbeitnehmerseite bestehen, abzubauen. Dieser soll nunmehr über Seminare des DGB Bildungswerkes, dem Internet und in gedruckter Form in den Unternehmen Verbreitung finden.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Weitere Projekt-Berichte der Initiative job - Jobs ohne Barrieren | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Die Materialien zu den abgeschlossenen Projekten der Initiative 'job - Jobs ohne Barrieren' waren erhältlich beim

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Referat Information, Publikation, Redaktion
Homepage: https://www.bmas.de/DE/Startseite/start.html

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV5500Q


Informationsstand: 19.06.2007

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