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Bibliographische Angaben zur Publikation

Projekt: 3B - Beratung, Betrieb und Beruf

Abschlussbericht



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

pebb GmbH


Quelle:

Ober-Hilbersheim: Eigenverlag, 2006, Stand: Juli 2006, 18 Seiten


Jahr:

2006



Abstract:


Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) koordiniert die Initiative job - Jobs ohne Barrieren und ist innerhalb der Bundesregierung federführend für die Berichterstattung über die Teilhabe behinderter und schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben.

Kurzportrait des Projektes:

Die pebb GmbH beteiligt sich an der Initiative job - Jobs ohne Barrieren mit dem Projekt Beratung, Betrieb und Beruf. In dem Projekt sollen über Kammern, Betriebe und Ärztinnen/Ärzte beziehungsweise Kliniken, erkrankte und von Behinderung bedrohte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer frühzeitig erreicht und auf die Unterstützungsleistungen durch die pebb GmbH aufmerksam gemacht werden. Es kann auch eine Zuweisung von Versicherten über Träger der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erfolgen.

Nach einer Meldung soll ein Erstgespräch mit den Klientinnen und Klienten in der Regel innerhalb von 14 Tagen erfolgen. Es enthält eine Fall-Anamnese (Ist-Situation, gesundheitliche Einschränkung, bisherige Beteiligte et cetera.), eine Aufklärung über das Modellprojekt sowie gegebenenfalls das System der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Am Ende des Gesprächs wird gemeinsam mit dem Klienten/der Klientin ein Verfahrensplan erstellt. Danach soll das betriebliche Eingliederungsgespräch in der Regel spätestens 14 Tage nach dem Erstgespräch mit allen betrieblich Beteiligten (Arbeitgebervertreter, ArbeitnehmerInnenvertretung, gegebenenfalls Schwerbehindertenvertretung, Arbeitnehmerin beziehungsweise Arbeitnehmer) stattfinden.

Ergebniszusammenfassung:

Das Projekt wurde am 14. Juni 2006 abgeschlossen. Insgesamt konnten während der Projektlaufzeit 56 Klientinnen und Klienten betreut werden, wobei der Frauenanteil 50 Prozent erreichte. 58 Prozent der Klientinnen und Klienten kamen aufgrund von Eigeninitiative, 29 Prozent auf Anraten des Arztes oder der Ärztin, nur 4 Prozent auf Empfehlung des Arbeitgebers. 47 Prozent der Fälle konnten durch die Erhaltung des bisherigen Arbeitsplatzes, die Umsetzung innerhalb des bisherigen Unternehmens oder durch die Vermittlung auf einen Arbeitsplatz bei einem anderen Unternehmen erfolgreich abgeschlossen werden. 30 Prozent der Klientinnen und Klienten werden von pebb oder durch den zuständigen Träger für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben weiterbetreut. In 23 Prozent der Fälle musste die Betreuung aus unterschiedlichen Gründen, wie Verschlechterung des Gesundheitszustandes oder auch Kündigung, abgebrochen werden.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Weitere Projekt-Berichte der Initiative job - Jobs ohne Barrieren | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Die Materialien zu den abgeschlossenen Projekten der Initiative 'job - Jobs ohne Barrieren' waren erhältlich beim

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Referat Information, Publikation, Redaktion
Homepage: https://www.bmas.de/DE/Startseite/start.html

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV5500D


Informationsstand: 17.01.2007

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