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Bibliographische Angaben zur Publikation

Projekt: Kooperationsmodell zur Förderung beruflicher Teilhabe

Abschlussbericht über das Projekt KOOP, März 2006 bis Dezember 2006



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Tübingen e.V.


Quelle:

Tübingen: Eigenverlag, 2007, 16 Seiten


Jahr:

2007



Abstract:


Die Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V. Tübingen beteiligte sich an der Initiative job - Jobs ohne Barrieren in der Zeit von 01.03.2006 bis zum 31.12.2006 mit dem Projekt KOOP - Kooperationsmodell zur Förderung beruflicher Teilhabe von Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung.

Das Projekt hatte zum Ziel, mit einem ambulanten betriebsnah konzipierten Kooperationsmodell junge schwerbehinderte Frauen und Männer mit geistiger Behinderung in Beschäftigungsverhältnisse auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren.

Das Konzept setzte an der Nahtstelle des Übergangs von den Sonderschulen in eine berufliche Teilhabe an. Die Beteiligung kleiner und mittlerer Betriebe und deren Verbände/ Unternehmensorganisationen sollte im Kooperationsmodell von zentralem Stellenwert sein.

Beispielhaft erprobt werden sollte ein Netzwerk-Konzept, das mit spezifischen Angeboten und Instrumenten Betriebe gewinnt, sensibilisiert und begleitet; junge Frauen und Männer mit geistiger Behinderung in den beteiligten Betrieben beruflich orientiert und vorbereitet; die beteiligten Betriebe darin unterstützt, für die jungen Frauen und Männer einen nahtlosen Übergang in eine Beschäftigung zu gestalten; Frauenförderung im Netzwerk als Querschnittsstrategie verankert; eine aufsuchend und niedrigschwellig angelegte mobile Struktur anbietet.

An KOOP sollten sich circa 15 bis 20 kleine und mittlere Betriebe beteiligen. 35 bis 40 Schülerinnen und Schüler von Sonderschulen für geistig behinderte Menschen sollen an Betriebsbesichtigungen und Gesprächen teilnehmen.

15 Schülerinnen und Schüler sollten Schnupperpraktika besuchen und zehn junge Frauen und Männer sollen längerfristige Betriebspraktika durchlaufen. Mindestens fünf davon sollten direkt anschließend ein langfristiges Arbeitsverhältnis aufnehmen. Junge Frauen mit geistiger Behinderung wurden in der Quantifizierung bevorzugt berücksichtigt.

Das Projekt wurde am 31.12.2006 abgeschlossen. Insgesamt konnten 17 Unternehmen an dem Projekt beteiligt werden, wobei diese insgesamt 23 Praktika anboten. Hierunter befanden sich neun bis zu vier Wochen andauernde Schnupperpraktika. Anstatt der angestrebten zehn, konnten 14 Langzeitpraktika durchgeführt werden. Eines der angebotenen Praktika mündete in ein Beschäftigungsverhältnis.

Im Rahmen des Projektes fanden auch zehn Besichtigungen aufgeschlossener Betriebe statt. Darüber hinaus wurde ein Leitfaden für Unternehmen erstellt. Die Erkenntnisse des Projektes konnten auch dazu genutzt werden, eine neue Maßnahme, die durch die Arbeitsagenturen gefördert wird, zu entwickeln, die seit Anfang September 2006 durchgeführt wird.

[Aus: Information der Herausgeberin]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Projekt KOOP - Kooperationsmodell zur Förderung beruflicher Teilhabe geistig behinderter Menschen
Weitere Projektberichte der Initiative job - Jobs ohne Barrieren




Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Lebenshilfe Tübingen e.V.
Homepage: https://www.lebenshilfe-tuebingen.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV550002


Informationsstand: 29.01.2008

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