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Bibliographische Angaben zur Publikation

Jugendliche mit psychischen Handicaps fördern und integrieren


Sammelwerk / Reihe:

Paritätische Arbeitshilfe, Band 10


Autor/in:

Bonifer-Dörr, Gerhard; Lüders, Christian; Becker, Andrea [u. a.]


Herausgeber/in:

Der PARITÄTISCHE Gesamtverband


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2012, 1. Auflage, 84 Seiten: PDF


Jahr:

2012



Link(s):


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Abstract:


Mit der Frage der geeigneten Angebote der Jugendsozialarbeit für Jugendliche mit psychischen Handicaps oder psychischen Beeinträchtigungen setzt sich die Arbeitshilfe 10 des Paritätischen auseinander.

Denn Verhaltens- und Essstörungen, Suchtformen und suizidale Tendenzen haben bei Kindern und Jugendlichen so stark zugenommen, dass zwei Forderungen unabweisbar sind:
- Den krankmachenden Ursachen muss nachgegangen werden und sie müssen mit geeigneten Mitteln eingedämmt und beseitigt werden. Dazu zählen beispielsweise eine bessere materielle Grundversorgung ebenso wie die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit.
- Die arbeitswelt- und berufsbezogene Jugendsozialarbeit muss den betroffenen Jugendlichen geeignete Angebote machen, die sie über Beschäftigung und Qualifizierung auf den Weg der Integration und Teilhabe führen.

Die Arbeitshilfe liefert einleitend die Grundlagen-Informationen zum Thema. So beschreibt der Beitrag auf dem Wohnprojekt TIPI die Dimensionen und Erscheinungsformen der Problematik um die psychisch beeinträchtigten Jugendlichen. Und Dr. Lüders vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) weist in einem Tagungsbeitrag auf die Definition der Weltgesundheitsorganisation für 'Gesundheit' hin, die ein umfassendes und ganzheitliches Verständnis der Abwesenheit von Krankheit beschreibt.

Im Praxisteil werden mehrere Projekte vorgestellt, die sich mit ihren Angeboten an die Zielgruppe der Jugendlichen mit psychischen Handicaps richten. Dabei wird auch die Frage der spezifischen Anforderungen an die Professionalität der Fachkräfte in der Jugendsozialarbeit thematisiert. Die Bedeutung der Vernetzung der Jugendsozialarbeit mit anderen Hilfesystemen und die Kooperation der Einrichtungen der Jugendsozialarbeit mit den Institutionen der psychiatrischen Versorgung wird ebenfalls angesprochen.

Die Arbeitshilfe fordert dazu auf, die betreffenden Jugendlichen nicht auszugrenzen, sondern über geeignete Angebote Brücken zu Integration und Teilhabe zu bauen.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Praxishilfe/Ratgeber / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Der PARITÄTISCHE Gesamtverband
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e.V. (DPWV)
Homepage: https://www.der-paritaetische.de/publikation/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV442910


Informationsstand: 30.01.2018

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