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Bibliographische Angaben zur Publikation

Das Modell der ICF - das trägt Früchte

Ein Leitfaden zur Umsetzung



Autor/in:

Ernst, Birte; Jürgens, Antje


Herausgeber/in:

Brücke Schleswig-Holstein gGmbH; RPK - medizinische und berufliche Rehabilitation; EQUAL-Indigo Teilprojekt Individuelle Rehabilitationsplanung


Quelle:

Kiel: Eigenverlag, 2007, 24 Seiten: PDF


Jahr:

2007



Link(s):


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Abstract:


Für Laien und Betroffene ist Fachsprache aus Medizin oder Psychologie oft ein Buch mit sieben Siegeln. Eine neue Broschüre will das ändern. Entstanden ist sie in der RPK - medizinische und berufliche Rehabilitation, Brücke SH, im Rahmen des von der EU geförderten Equal Projektes Indigo. Unter dem Titel 'Das Modell der ICF - das trägt Früchte!' wird das gesundheitliche Klassifikationssystem nachvollziehbar erläutert.

ICF - die Abkürzung bedeutet wörtlich, aus dem englischen übersetzt: Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit. Dahinter verbirgt sich ein System, das es erlaubt, den Gesundheitszustand eines kranken Menschen umfassend zu beschreiben. Berücksichtigt werden körperliche Einschränkungen, Einschränkungen der Aktivitäten des Menschen sowie der Teilhabe am sozialen Leben, aber auch Faktoren, die eine Gesundung fördern.

Auf diese Weise ist es möglich, dass sich verschiedene Gruppen in einer einheitlichen Sprache verständigen. So wissen zum Beispiel Zuständige der Arbeitsagentur oder der Rentenversicherung genau, wie eine professionelle Einschätzung von PsychologInnen, SozialarbeiterInnen oder ÄrtzInnen einzuordnen ist. Die ICF ersetzt keine Diagnose, sondern liefert Informationen, die darüber hinausgehen, sodass Hilfen besser auf den betroffenen Menschen ausgerichtet werden können.

Während beispielsweise bisher das selbe Symptom einer psychischen Erkrankung von unterschiedlichen Stellen mal als 'Müdigkeit', mal als 'Antriebsschwäche' oder auch als 'Schlafstörung' bezeichnet werden kann, bietet das System der ICF hier eine einheitliche Terminologie, bei der alle Beteiligten genau wissen, was gemeint ist.

In der Kieler Einrichtung RPK - medizinische und berufliche Rehabilitation wird Frauen und Männern nach psychischer Erkrankung geholfen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Für die individuelle Rehabilitationsplanung müssen die MitarbeiterInnen genau über die Stärken und Schwächen jeder Teilnehmerin und jedes Teilnehmers informiert sein. Denn nur so ist es möglich, auf die Bedürfnisse des oder der Einzelnen angemessen einzugehen und die Unterstützung entsprechend hilfreich auszurichten. Genau hier setzt die ICF an, die in der RPK modellhaft eingeführt worden ist. Dies geschah im Rahmen des Netzwerks individuelle Rehabilitationsplanung, das Teil des EU-Projektes Indigo ist.

Das System der ICF bietet viele Vorteile, doch es bedient sich auch einer Sprache, die erstmal verstanden sein will. Die Broschüre 'Das Modell der ICF - das trägt Früchte!' erklärt nachvollziehbar für Betroffene, Angehörige und Interessierte, wie das System aufgebaut ist, wie es sich entschlüsseln lässt. Sowohl theoretisch wie auch ganz anschaulich: am fiktiven Beispiel des erkrankten Jens Sievers.

[Aus: Information des Herausgebers]

Aus dem Inhalt:

- Die Geschichte von Jens Sievers
- Die Geschichte von Jens Sievers - aus Sicht von Dr. Kramer
- Die ICF
- Die Funktionale Gesundheit
- Die Kodierungen der ICF
- ICF und Rehabilitation
- Das bio-psycho-soziale-Modell der ICF
- Förderfaktoren und Barrieren
- Das Gesundheitsproblem
- Das Modell der ICF - das trägt Früchte


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Praxishilfe/Ratgeber / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Brücke Schleswig-Holstein gGmbH
RPK - medizinische und berufliche Rehabilitation
EQUAL-Indigo Teilprojekt Individuelle Rehabilitationsplanung
Dreiecksplatz 7
24105 Kiel

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV4168


Informationsstand: 28.09.2010

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