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Bibliographische Angaben zur Publikation

Bericht über die Durchführung des Schwerbehindertenrechts im Jahr 2005


Sammelwerk / Reihe:

LWL-Jahresbericht


Autor/in:

Adlhoch, Ulrich; Bröcker, Detlef; Klause, Udo


Herausgeber/in:

LWL-Integrationsamt


Quelle:

Münster: Eigenverlag, 2006, 64 Seiten: PDF


Jahr:

2006



Link(s):


Link zu der Veröffentlichung (PDF, 5 MB).


Abstract:


Einführung:

Das Integrationsamt des LWL hat mit erheblichen Finanzaufwendungen in den letzten Jahren versucht, trotz der insgesamt schlechten Arbeitsmarkt- und Konjunkturdaten die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen und zu sichern. Die Verwendung der Ausgleichsabgabe erfolgte somit ein Stück weit antizyklisch.

Wenngleich der Anteil der an den Ausgleichsfonds beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales abzuführenden Ausgleichsabgabe 2005 auf 30 Prozent gesunken ist, haben bundesweit rückläufige Einnahmen und die Finanzierung der den Integrationsämtern neu vom Bund übertragenen Aufgaben - beispielsweise bei der Mittelbereitstellung für die Integrationsfachdienste - im Jahr 2005 das Haushaltsdefizit des Integrationsamts auf eine Höhe klettern lassen, die trotz noch vorhandener Rücklagen nicht fortgeschrieben werden darf.

Das Jahr 2005 war daher geprägt durch zum Teil deutliche Einschnitte bei nahezu allen Förderbereichen und Leistungen. Die dadurch eingeleiteten Einsparbemühungen sind unumgänglich, um das Integrationsamt auch in den nächsten Jahren noch finanziell handlungsfähig zu halten. Besonders problematisch ist das Fehlen einer ausreichenden Refinanzierung der Integrationsfachdienste im Bereich Arbeitsvermittlung für die Agenturen für Arbeit. Der Tätigkeit der Integrationsfachdienste und der diesbezüglichen Personalstellen- und Finanzierungssituation ist daher ein Schwerpunkt des Jahresberichts 2005 gewidmet.

Positiver ist hingegen das Bild bei den Fallzahlen des besonderen Kündigungsschutzes schwerbehinderter Menschen in Westfalen-Lippe. Nachdem bereits von 2003 auf 2004 ein deutlicher Rückgang der Anträge der Arbeitgeber auf Zustimmung zur Kündigung zu verzeichnen war, ist die Antragszahl 2005 nochmals um rund 12 Prozent gesunken. Die Talsohle der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen in Westfalen-Lippe scheint durchschritten zu sein. Dafür spricht auch, dass der Zuwachs bei der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in 2005 gestoppt und seit Anfang des Jahres 2006 eine leichte Verringerung der Zahl arbeitsloser schwerbehinderter Menschen im Bereich des LWL zu verzeichnen ist.

Trotz der Sparzwänge wird das LWL-Integrationsamt seine Möglichkeiten zur Beratung und finanziellen Unterstützung der Betriebe und Dienststellen gezielt einsetzen, um diesen Trend zu verstärken und die Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in Westfalen-Lippe verbessern zu helfen.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Buch/Monografie / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Inklusionsamt Arbeit
Homepage: https://www.lwl-inklusionsamt-arbeit.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV413711


Informationsstand: 03.07.2006

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