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Bibliographische Angaben zur Publikation

Ergonomische Anforderungen an Eingabemittel für Geräte der Informationstechnik


Sammelwerk / Reihe:

BGIA-Report, Band 3/2008


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)


Quelle:

Sankt Augustin: Eigenverlag, 2008, 170 Seiten


Jahr:

2008



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Link zu der Veröffentlichung (PDF | 1,63 MB)


Abstract:


Intensive Computerarbeit und die damit zusammenhängende Benutzung von diversen Eingabemitteln können zu Beschwerden im Muskel-Skelett-System der Hand, des Armes, der Schulter und/oder des Nackens führen, insbesondere wenn bereits schmerzhafte Erkrankungen der oberen Extremität anderer Ursache vorliegen. In diesem Fall sollen ergonomisch gestaltete Eingabemittel helfen, Belastungen zu reduzieren und das Auftreten weiterer Beschwerden bei der Bedienung von Eingabemitteln zu vermeiden.

Zwar sind Normen zu Anforderungen an diese Geräte vorhanden, jedoch sind die darin enthaltenen Aussagen teilweise allgemein umschreibend ohne quantifizierende Angaben formuliert. Daher ist es schwierig, aus ihnen konkrete Empfehlungen abzuleiten. Aus diesem Grunde hat die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) eine Literaturstudie initiiert, um den aktuellen Wissensstand zur ergonomischen Gestaltung von Eingabemitteln und zu ihrer Überprüfung anhand biomechanischer und physiologischer Kriterien zusammenzustellen.

Eine umfangreiche Recherche der internationalen Literatur lieferte Ergebnisse zu den Themen Tastatur, Maus, Trackball, Griffel mit Tablettnutzung und Hand-/Armauflage. Außerdem wurde für Tastatur und Maus eine Checkliste nach biomechanischen und physiologischen Kriterien erstellt. Bei auftretenden Beschwerden bietet sie eine Hilfe zur ergonomischen Beurteilung und Verbesserung des Arbeitsplatzes in der Wahl der Eingabemittel.

[Kurzfassung]

Die Ergebnisse des Reports bieten der Arbeitssicherheitsfachkraft konkrete Hilfe bei der Wahl der Eingabemittel, besonders wenn ein Arbeitsplatz ergonomisch beurteilt und verbessert werden soll. Für den Report hat die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) die aktuelle Literatur zu ergonomisch gestalteten Eingabemitteln ausgewertet. Zu diesem Überblick gehören Checklisten für Tastatur und Maus nach biomechanischen und physiologischen Kriterien. Hilfreich, wenn jemand ein Eingabegerät braucht, das in neutraler Körperhaltung und mit geringer Muskelaktivität benutzt werden kann. Wer Beschwerden in Hand, Arm, Schulter oder Nacken hat, ist auf ergonomisches Design, die richtige Position und eine gute Arbeitstechnik angewiesen.

Einige Empfehlungen aus dem Report:
- Eine Tastatur mit leicht auswärts gedrehten, zeltförmigen Hälften, ermöglicht eine neutrale Hand- und Unterarmstellung. Eine negative Neigung kann sich - entgegen der bestehenden Norm - positiv auswirken.
- Die Maus sollte schulterbreit benutzt werden. Auch einen Versuch wert: Die Maus mit der linken Hand zu bedienen.
- Trackball oder Stift mit Tablett können die Maus ersetzen.
- Beim Gebrauch eines Eingabemittels den Unterarm abstützen oder auf dem Schreibtisch ablegen.

Mit vielen grafische Darstellungen, Tabellen und Checklisten ist der Report praxisorientiert und anwenderfreundlich.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Praxishilfe/Ratgeber / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Heute:
Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)
Homepage: https://www.dguv.de/ifa/index.jsp

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV4023


Informationsstand: 17.03.2008

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