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Bibliographische Angaben zur Publikation

Sozialbudget 2005

Tabellenauszug



Sammelwerk / Reihe:

Sozialbudget


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)


Quelle:

Bonn: Eigenverlag, 2006


Jahr:

2006



Abstract:


Die Bundesregierung gibt mit dem aktuellen Sozialbudget 2005 einen Überblick über das Leis­tungsspektrum und die Finanzierung der sozialen Sicherung insgesamt.

Die Publikation präsentiert die wichtigsten Ergebnisse aus dem umfangreichen Tabellenprogramm zum Sozialbudget. Neben einer Aktualisierung der Daten bis 2004 werden zusätzlich Schätzungen für das Jahr 2005 vorgestellt. Mit den auf vorläufigen Ergebnissen basierenden Schätzungen wird eine zeitnahe Berichterstattung über die Einnahmen und Ausgaben des deutschen Sicherungssystems möglich.

Eine Projektion der Daten für das Endjahr des jeweiligen mittelfristigen Finanzplanungszeitraums wird in dem alle vier Jahre zu erstellenden Sozialbericht (Teil B) geliefert. Der nächste Sozialbericht der Bundesregierung mit Vorausberechnungen und Materialband (Sozialbericht 2008) wird voraussichtlich im Frühjahr 2009 veröffentlicht.

Zentrale Tendenzen
Das aktuelle Sozialbudget weist an diversen Stellen auf Entlastungen der Arbeitgeber hin. So sind die nominalen Ausgaben für die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall 2005 voraussichtlich um rund 2,4 Milliarden Euro niedriger als in 2001. Die freiwilligen Arbeitgeberleistungen (in erster Linie Leistungen zur Vermögensbildung) sind seit der Wiedervereinigung deutlich zurückgegangen. Der Blick auf die Finanzierungsseite zeigt, dass die Belastung der Unternehmen gemessen am Bruttoinlandsprodukt mit 8,5 Prozent einen historischen Tiefststand erreicht hat. Parallel ging der Finanzierungsanteil der Unternehmen am Sozialbudget von 32,7 Prozent (1991) auf 26,5 Prozent (2005) erheblich zurück.

Im Jahr 2005 wurden insgesamt 695,7 Milliarden Euro für Sozialleistungen ausgegeben (2004: 693,4 Milliarden Euro). Gemessen an der gesamtwirtschaftlichen Leistung Deutschlands ist die Sozialleistungsquote Euro das Verhältnis von Sozialleistungen zum Bruttoinlandsprodukt Euro im Jahr 2005 auf 31 Prozent zurückgegangen. Sie liegt damit im unteren Bereich der Schwankungsbreite der letzten zehn Jahre und ist die niedrigste seit 1998. Im Jahr 2004 betrug die Sozialleistungsquote noch 31,4 Prozent; im Jahr 2003 32,2 Prozent. Für 2006 wird wegen der positiven Wirtschaftsentwicklung ein weiterer Rückgang der Sozialleistungsquote erwartet.

Zu dieser Entwicklung hat insbesondere die Konsolidierung in der gesetzlichen Rentenversicherung beigetragen. Weiter sind hier die gesunkenen Kosten bei der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall zu nennen. Ebenfalls rückläufig sind einige der zu den Sozialleistungen zählenden Steuervergünstigungen, zum Beispiel die Ausgaben für das Ehegattensplitting.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur




Bezugsmöglichkeit:


Publikationsversand der Bundesregierung
Homepage: https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/publikationen

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV382505


Informationsstand: 29.08.2007

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