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Bibliographische Angaben zur Publikation

Lebensqualität, Wiederaufnahme der Berufstätigkeit und Bedarf an psychosozialer Betreuung nach Lebertransplantation


Autor/in:

Ewers, Heike


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Hamburg: Eigenverlag, Online-Ressource, 2005, 158 Seiten: PDF


Jahr:

2005



Link(s):


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Abstract:


Die Arbeit setzt sich insbesondere mit dem Aspekt der Wiederaufnahme der Berufstätigkeit nach Lebertransplantation (LTX) auseinander. Bei Sichtung einschlägiger Studien schwanken die Ergebnisse der Wiederaufnahme zwischen 21 Prozent und 87 Prozent im Bereich der Herztransplantation (Botsford, 1995). Zusammenfassend wurde in den zahlreichen Studien bei Nieren- Leber- und Herxxxztransplantierten festgestellt, dass mehr Transplantierte die Möglichkeit hätten eine Arbeit wieder aufzunehmen als tatsächlich wieder arbeiten (Engle, 2001). Fokussiert nun die psychosoziale Betreuung diese arbeitsbezogenen Belange, so könnte sie den LTX-Patienten bei ihrer Wiedereingliederung in ihr soziales Gefüge zur Seite stehen und sie motivieren, einer etwaigen Arbeitsaufnahme eine höhere Priorität zu geben.

Durch eine psychosoziale Betreuung kann eine Verbesserung der LQ erwartet werden: Post-transplantation programs should provide intensive support emphasizing tools for improved social functioning, pain management and mental health. (Bravata et al., 1999; S. 328). Bisher wird die Versorgung transplantierter Patienten primär auf die medizinischen Belange der Patienten ausgerichtet und verliert dabei potenzielle Defizite im psychosozialen Bereich aus den Augen beziehungsweise nimmt diese gar nicht wahr.

In der Arbeit von Dew et al. (2000) wird für eine intensivere Erforschung der Zusammenhänge zwischen psychosozialem Outcome und körperlichem Befinden geworben, um das Angebot an psychosozialer Betreuung zu optimieren: Regardless of the exact mechanism, the lin-kages between psychosocial outcomes after transplant and eventual physical morbidity and mortality argue for the strong need to develop and apply interventions to address psychosocial issues before they lead to negative health effects. (S. 253)

Die Studie konzentriert sich auf Zusammenhänge zwischen LQ, dem psychosozialen Betreuungsbedarf und der Wiederaufnahme der Berufstätigkeit lebertransplantierter Patienten nach ihrer TX (siehe Abb. 1). Es gilt, mit der vorliegenden Arbeit einen Bedarf an psychosozialer Betreuung genauer zu spezifizieren, die Art der gesetzlich festgelegten psychologischen Betreuung näher zu bestimmen, um damit eine umfassende Versorgung der LTX-Patienten anzustreben.

In den folgenden Kapiteln wird zuerst erläutert, welche Krankheiten zu einer LTX führen, gefolgt von der Definition des Begriffes LQ und der Darstellung der bisher gefundenen Ergebnisse in der Transplantationsmedizin, wird dann die Wiederaufnahme der Berufstätigkeit nach LTX und den bisher gefundenen Auswirkung von Arbeitslosigkeit auf die LQ eines erkrankten oder transplantierten Menschen eingegangen. Zuletzt wendet sich die Arbeit der Bedarfserhebung und der Inanspruchnahme einer psychosozialen Betreuung zu, hierbei wird sich aufgrund des Mangels an Befunden aus der Transplantationspsychologie, an den bisher in der Psychoonkologie gefunden Ergebnissen orientiert. Das Ziel der Arbeit ist es, alle drei Bereiche einzeln darzustellen und im Weiteren dann Zusammenhänge zwischen den Bereichen herauszuarbeiten und die Bedeutung für eine psychosoziale Betreuung zu diskutieren.

[Aus: Autorenreferat]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


k. A.

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Referenznummer:

R/NV3817


Informationsstand: 25.07.2007

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