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Bibliographische Angaben zur Publikation

Recht auf Gebärdensprache im Sozialbereich


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Deutscher Gehörlosen-Bund e.V.


Quelle:

Hamburg: Eigenverlag, 2007, 12 Seiten: Broschüre


Jahr:

2007



Abstract:


Im Jahr 2001 bekamen hörbehinderte Menschen mit § 17 Absatz 2 SGB I und § 19 Absatz 1 Satz 2 SGB X erstmals das Recht, im Sozialbereich Gebärdensprache zu verwenden. Wird ein gehörloser Mensch beispielsweise vom Arzt behandelt, dann hat er laut dieser Gesetze das Recht, mit dem Arzt in Gebärdensprache zu kommunizieren. Sucht eine hörbehinderte Person eine Arbeit, so hat sie das Recht, in der Kommunikation mit ihrem/r SachbearbeiterIn bei der Agentur für Arbeit die Gebärdensprache zu verwenden. Versteht der Arzt oder der/die SachbearbeiterIn die Gebärdensprache nicht, so wird ein/e GebärdensprachdolmetscherIn hinzugezogen, die das Gespräch von der Gebärdensprache in die Lautsprache und von der Lautsprache in die Gebärdensprache übersetzt.

Die Kosten für GebärdensprachdolmetscherInnen übernimmt der Sozialleistungsträger - in unseren Beispielen die Krankenkasse und die Agentur für Arbeit. Die Rechtslage ist hier eindeutig. Die Umsetzung dieses Rechts in der Praxis gestaltet sich manchmal jedoch schwer. Häufig sind es Detailfragen, die es hörbehinderten Menschen schwer machen, zu ihrem Recht auf Verwendung von Gebärdensprache zu kommen.

Der Deutsche Gehörlosen-Bund möchte mehr gehörlosen Menschen zu ihrem Recht auf Kommunikation in Gebärdensprache verhelfen. Die Broschüre soll eine Hilfe bei der Frage sein, wie mit § 17 Absatz 2 SGB I und § 19 Absatz 1 Satz 2 SGB X umgegangen werden soll.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur




Bezugsmöglichkeit:


Deutscher Gehörlosen-Bund e.V.
Homepage: http://www.gehoerlosen-bund.de/

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Referenznummer:

R/NV3772


Informationsstand: 24.07.2007

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