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Bibliographische Angaben zur Publikation

Teilhabe behinderter Menschen gezielt fördern! Die ICF als globaler Maßstab

Workshop zu Anwendungsmöglichkeiten der von der Weltgesundheitsorganisation 2001 geschaffenen Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) in der Prävention, Rehabilitation und Pflege für Menschen, die von einer Behinderung bedroht oder betroffen sind



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR); Schian, Hans-Martin; Wegscheider, Karl [u. a.]


Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2006, 130 Seiten: PDF: DIN-A4, Ringbindung


Jahr:

2006



Link(s):


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Abstract:


Alle Tätigkeiten, Erhebungen, Entscheidungen und Auswirkungen in der Präventions-, Rehabilitations- und Pflegearbeit für Menschen, die von Behinderungen bedroht oder betroffen sind, sollen möglichst genau auf den individuellen Bedarf zugeschnitten sein und die konkreten Lebensverhältnisse, aber auch persönliche Wünsche und Ziele der Betroffenen berücksichtigen.

Die beteiligten Fachleute verschiedener Disziplinen, die sozialen Leistungsträger und die jeweilige Zielperson für den gesamten Prozess der Unterstützung von gesellschaftlicher Teilhabe müssen dabei nicht nur 'auf Augenhöhe' zusammenarbeiten, sondern brauchen für die zielgerichtete Kooperation auch eine gemeinsame Sprache, mit der sie sich - hinlänglich genau, aber doch in allgemeinverständlicher Weise - über verschiedene Wissens- oder Erfahrungsbereiche hinweg eindeutig verständigen können.

Die Weltgesundheitsorganisation in Genf hat 2001, zunächst in englischer Sprache, ein solches Terminologie- und Definitionssystem bereit gestellt: die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF). Diese Klassifikation liegt seit einiger Zeit nun auch in deutscher 'vorläufiger Endfassung' vor. Personen und Teams im deutschsprachigen Raum, die sich in ihren Überlegungen und in ihrem Handeln bereits dieser gemeinsamen Sprache bedienen, tragen immer wieder - auch auf Fachkonferenzen - ihre Umsetzungserfahrungen mit der ICF zusammen.

Ebenso hat der deutsche Sozialgesetzgeber, bereits 2001 mit dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch, die Kategorien und die 'Sichtweise' der ICF in die behinderten- und rehabilitationspolitischen Rechtsgrundlagen eingeführt. Die Klassifikation ist für eine internationale Dimension der Nutzung gedacht, hat also globalen Charakter und kann somit langfristig auch dem 'Voneinander-Lernen' der Sozialstaaten in der Rehabilitation dienen.

Mit einem Workshop hat daher im Herbst 2005 der Fachverband Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. damit begonnen, die attraktiven Möglichkeiten und noch zu lösenden Probleme im Anwendungsbereich der ICF einem breiteren Publikum von Interessierten näher zu bringen und dabei natürlich auch die Beurteilung von Menschen mit Behinderungen zur Anwendbarkeit dieser Klassifikation einzuholen.

Der Bericht über diesen Workshop kann und soll ein erster 'Trittstein' sein für die breiter angelegte Befassung der an Prävention und Rehabilitation Beteiligten mit der ICF-Anwendung in Deutschland. Freilich wird der regelmäßige Erfahrungsaustausch und, damit verbunden, auch das geduldige Werben um neue Anwender der ICF - nicht nur unter dem Dach der DVfR - auch künftig weitergehen müssen.

[Aus: Information der Herausgeberin]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Sammelwerk / Graue Literatur / Tagungsdokumentation / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Homepage: https://www.dvfr.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV3619


Informationsstand: 20.03.2006

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