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Bibliographische Angaben zur Publikation

Perspektiven für Suchtkranke: Teilhabe fördern, fordern, sichern


Sammelwerk / Reihe:

Schriftenreihe des Fachverbandes Sucht, Band 28


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Fachverband Sucht e.V. (FVS)


Quelle:

Geesthacht: Neuland, 2005, 1. Auflage, 318 Seiten, ISBN: 3-87581-247-6


Jahr:

2005



Abstract:


Abhängigkeitserkrankungen führen zu vielfältigen Störungen der körperlichen, sozialen und seelischen Integrität sowie zur deutlichen Reduktion der Lebensqualität und des Leistungsvermögens.

Von daher handelt es sich bei der Suchtbehandlung um ein komplexes Behandlungsangebot, mit dem entsprechend dem SGB IX folgende Zielsetzungen verbunden sind:
- Die persönliche Entwicklung, selbstständige Lebensführung und damit die Selbstbestimmung von suchtkranken Menschen wird unterstützt.
- Die Voraussetzungen für die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft werden verbessert.
- Die Teilhabe am Arbeitsleben wird entsprechend den Neigungen und Fähigkeiten der betroffenen Menschen gefördert.

Suchtrehabilitation findet allerdings nicht in einem luftleeren Raum statt, sondern ist eingebunden in gesellschaftliche und soziale Realitäten. So hat angesichts der kontinuierlich hohen Arbeitslosenzahlen in Deutschland beispielsweise der Stellenwert und die Bedeutung des Themas 'Berufliche (Wieder-) Eingliederung' in den letzten Jahren und Jahrzehnten deutlich zugenommen. Arbeitslosigkeit nach erfolgter Suchtrehabilitation stellt einen Hauptfaktor hinsichtlich des Rückfallgeschehens dar.

Von daher sollten die Anstrengungen verstärkt werden, den Behandlungserfolg zu festigen durch
- ein trägerübergreifendes Rehabilitations- und Eingliederungsmanagement für suchtkranke Menschen
- die passgenaue, nahtlose und zügige Erbringung der erforderlichen medizinischen und beruflichen Rehabilitationsleistungen sowie entsprechender Qualifizierungsangebote
- den Einbezug der erforderlichen berufsbezogenen Angebote in die Entwöhnungsbehandlung
- die Erstellung individueller Förder- und Integrationspläne während der medizinischen Rehabilitationsphase
- die enge Zusammenarbeit der Behandler mit den Rehabilitationsberaterinnen der Leistungsträger, den Agenturen für Arbeit/Personalserviceagenturen sowie Unternehmen und Betrieben.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerksbeitrag 'Der Arbeitsmarkt der Zukunft: Qualifikationsanforderungen und Integrationschancen behinderter Menschen' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Sammelwerk




Bezugsmöglichkeit:


NEULAND Verlagsgesellschaft
***Der Verlag hat seinen Betrieb im Jahre 2011 eingestellt.***

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV3529


Informationsstand: 06.07.2005

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