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Bibliographische Angaben zur Publikation

Reha muss passen! Arbeitsplatzorientierte Optimierung der Kooperation zwischen Rehabilitationsklinik und kleinen und mittleren Betrieben KoRB

Vortrag auf dem Einundzwanzigsten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 5. bis 7. März 2012 in Hamburg



Sammelwerk / Reihe:

Flexible Antworten auf neue Herausforderungen


Autor/in:

Heuer, Jochen; Kedzia, Sarah; Horschke, A.


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2012, Seite 191-193


Jahr:

2012



Abstract:


Der Erfolg der Reintegration ins Arbeitsleben nach erfolgter Rehabilitation hängt entscheidend von der Kooperation zwischen den Reha-Kliniken und den Betrieben/Betriebsärzten ab. Eine Rehabilitationsmaßnahme ist immer dann besonders erfolgreich, wenn es gelingt, das berufliche Anforderungsprofil des Rehabilitanden mit dessen Fähigkeitsprofil in Übereinstimmung zu bringen. In den Reha-Kliniken ist daher eine umfassende Arbeitsplatzkenntnis nötig, um die Therapie an den Anforderungen des Arbeitsplatzes auszurichten.

Betriebsärzte und Reha-Fachberater benötigen einen Reha-Entlassungsbericht mit konkreten arbeitsplatzbezogenen Inhalten und Empfehlungen, um diesen für die Wiedereingliederung beziehungsweise für die Einleitung eventuell erforderlicher LTA nutzen zu können. Seit vielen Jahren ist aber bekannt, dass es an dieser - für den Reha-Erfolg so zentralen - Schnittstelle gravierende Umsetzungs- und Kommunikationsprobleme gibt.

Hier setzt die KoRB2-Studie an. Die Probleme an der Schnittstelle sollen systematisch erfasst, Lösungen gesucht und implementiert werden. Dies wird nur funktionieren, wenn Expertenwissen und Betroffenenerfahrungen genutzt werden. Die Einbeziehung aller an der Schnittstelle agierenden Personengruppen in den Prozess der Problemanalyse und der Lösungsfindung ist darüber hinaus unverzichtbare Voraussetzung für die Akzeptanz und Realisierbarkeit der erarbeiteten Struktur- und Prozessmodifikationen.

Mit der KoRB2-Studie sollen daher erstmals Vertreter von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und den Berufsgenossenschaften, Reha-Kliniker, Betriebsärzte, Klinik-Sozialarbeiter und Reha-Fachberater in Fokusrunden Hindernisse und Unzulänglichkeiten der Kooperation Reha-Klinik und Betriebe/Betriebsarzt klären und Vorschläge für ein effizienteres und effektiveres Zusammenspiel der beteiligten Akteure erarbeiten. Fokusgruppen sind moderierte Expertenrunden, deren Teilnehmer sich in einem interaktiven und moderierten Gespräch über Themen/Ideen austauschen, wobei das interaktive Element und eine Konsensfindung im Vordergrund stehen.

Ziel ist es, auf diesem Wege Lösungen zu erarbeiten, die dem Rehabilitanden bessere Chancen auf den Erhalt seines Arbeitsplatzes eröffnen und die die Rentenversicherung durch die Verhinderung oder Verschiebung von EM-Renten wirtschaftlich entlasten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '21. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Flexible Antworten auf neue Herausforderungen' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://deutsche-rentenversicherung.de/
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV348219


Informationsstand: 15.03.2012

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