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Bibliographische Angaben zur Publikation

Persönliches Budget - Zukunftsweisende Erkenntnisse für die Rehabilitationsträger aus dem Forschungsprojekt ProBudget

Poster auf dem Zwanzigsten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 14. bis 16. März 2011 in Bochum



Sammelwerk / Reihe:

Nachhaltigkeit durch Vernetzung


Autor/in:

Palsherm, Kerstin; Rexrodt, Christian


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2011, Seite 311-312


Jahr:

2011



Abstract:


Hintergrund:

Mit dem Forschungsprojekt 'Komplexe Persönliche Budgets für schwerstverletzte Menschen (ProBudget)' hat sich die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung zusammen mit zehn Unfallversicherungsträgern am Förderprogramm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Struktur-Verstärkung und Verbreitung von Persönlichen Budgets beteiligt (01/2009-10/2010).

Die wissenschaftliche Begleitung erfolgte durch die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Außerdem stand der Sozialverband VdK Deutschland eingetragener Verein dem Projekt beratend zur Seite, um sicherzustellen, dass die Belange von Menschen mit Behinderung ausreichend Berücksichtigung finden und die aktive Partizipation dieser Menschen erreicht wird.

Fragestellung:

Das Projekt 'ProBudget' verfolgt insgesamt fünf Ziele:
1. Bekanntmachung und Verbreitung von Persönlichen Budgets am Beispiel von schwerstverletzten Menschen.
2. Identifikation von hemmenden und fördernden Faktoren bei der Beantragung und der Nutzung Persönlicher Budgets für schwerstverletzte Menschen.
3. Feststellung, ob und in welchen Rehabilitations-Phasen komplexe Persönliche Budgets von schwerstverletzten Menschen gewünscht werden.
4. Feststellung, ob das Persönliche Budget für die Selbstbestimmung förderlich ist ('nichts ohne uns über uns').
5. Entwicklung geeigneter Möglichkeiten der Unterstützung bei der Beantragung und dem Management von Persönlichen Budgets für schwerstverletzte Menschen und Erarbeitung von praktischen Umsetzungsvorschlägen. Welche Hilfestellungen werden benötigt
und wie kann dieser Hilfebedarf sinnvoll abgedeckt werden.

Methodik:

Das Forschungsprojekt 'ProBudget' gliederte sich in zwei Phasen: In der ersten Phase wurden die Versicherten proaktiv zum Persönlichen Budget beraten und mit Hilfe eines eigens dazu entwickelten Fragebogens zu den hemmenden und fördernden
Faktoren für die Antragstellung befragt. Mit der Entscheidung der Versicherten für oder gegen ein Persönliches Budget zu diesem Zeitpunkt endete die erste Projektphase.

In der zweiten Phase wurden diejenigen, die ein Persönliches Budget beantragt und über einen Zeitraum von sieben bis acht Monaten genutzt haben, zu Ihren Erfahrungen mit dem Persönlichen Budget befragt. Hierzu wurde, ebenfalls eigens für das Projekt, ein Fragenkatalog entwickelt. Ziel war es auch hier, Hemmnisse und fördernden Faktoren, die im Verlauf der Inanspruchnahme des Persönlichen Budgets zu Tage getreten sind, festzustellen und zu analysieren.

Zudem wurden die SachbearbeiterInnen, Reha-ManagerInnen und BerufshelferInnen, die hier proaktiv zum Budget beraten und ggf. mit den Versicherten gemeinsam das Persönliche Budget festgesetzt und diese für weitere Budgetfragen begleitet haben, über ihre Erfahrungen in Bezug auf Persönliche Budgets im Rahmen eines zweitägigen Workshops befragt. Diese Befragung zielte vor allem auf die Ermittlung, welche Bedingungen Persönliche Budgets befördern, welche Barrieren oder Schwierigkeiten bestehen, welche Leistungen sich besonders für ein Persönliches Budget anbieten und vieles mehr. Zukunftsweisende Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt 'ProBudget' für die Rehabilitationsträger werden dargestellt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '20. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Nachhaltigkeit durch Vernetzung' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://deutsche-rentenversicherung.de/
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV336662


Informationsstand: 29.03.2011

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