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Bibliographische Angaben zur Publikation

Der Einfluss von Persönlichkeitsfaktoren auf die Leistung im Reha-Assessment und die Reintegrationsprognose

Vortrag auf dem Achtzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 9. bis 11. März 2009 in Münster



Autor/in:

Arling, Viktoria; Schellmann, Christina; Sostmann, A. [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2009, Sonderausgabe, Seite 209-211, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2009



Abstract:


Die Kenntnis von teilnehmerspezifischen Faktoren ist eine notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Rehabilitationsverlauf beziehungsweise Reintegration. Das Ziel der Studie, die von Arling, Schellmann, Sostmann und andere vorgestellt wird, besteht darin, zu untersuchen, welche teilnehmerspezifischen Faktoren Arbeitsleistung und Arbeitsverhalten in der Arbeitserprobung beziehungsweise die Reintegrationsprognose maßgeblich beeinflussen. Hierzu wurden kognitive Leistungsdaten und Persönlichkeitseigenschaften von Teilnehmern des Reha-Assessments in einem Berufsförderungswerk vom Lehrgebiet Berufliche Rehabilitation des Instituts für Psychologie analysiert.

113 Rehabilitanden mit einem durchschnittlichen Alter von 34,2 Jahren, die an einem Reha-Assessment in einem Berufsförderungswerk teilgenommen haben, fanden in der Untersuchung Berücksichtigung. Bezüglich der Persönlichkeitseigenschaften wurden in Form von standardisierten Selbsteinschätzungen die Leistungsmotivation, die berufliche Selbstwirksamkeit sowie Neurotizismus, Extraversion, Offenheit für Erfahrung, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit erfasst. Zudem wurden soziale Scharfsinnigkeit, interpersonelle Einflusskompetenzen und Stressresistenzmaße abgefragt. Als Kriterien wurden die Leistungen in der Arbeitserprobung erfasst.

Es wurde ermittelt, inwieweit die erhobenen Prädikatoren zur Varianzaufklärung in den Kriterien beitragen. Zur Überprüfung der inkrementellen Validität der Persönlichkeitseigenschaften gegenüber kognitiven Fähigkeiten beziehungsweise der Standardverfahren gegenüber den zusätzlich eingeführten Verfahren wurden hierarchische Regressionen durchgeführt.

Die Ergebnisse zeigte, dass die kognitiven Prädikatoren Intelligenz, Rechen- beziehungsweise Rechtschreibfähigkeit in Kombination mit der Persönlichkeitsvariable Selbstkontrolle die beste Vorhersage der Arbeitsleistung geleistet hat.

Die Zusammenhänge weisen deutlich auf die Relevanz der Erfassung von Persönlichkeitsfaktoren beziehungsweise Planungskompetenz im Rahmen des Reha-Assessments hin. Es gelte jedoch noch zu prüfen, inwiefern sich die entsprechenden Faktoren auf die tatsächliche Reintegration auswirken. Weiterhin wird angestrebt, die Rehabilitanden nach Abschluss der entsprechenden Maßnahme hinsichtlich ihres Rehabilitations- beziehungsweise Reintegrationserfolgs erneut einer Analyse zu unterziehen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '18. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Innovation in der Rehabilitation - Kommunikation und Vernetzung' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

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Referenznummer:

R/NV3358x20


Informationsstand: 23.04.2009

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