Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Schnittstelle zwischen Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) und Tagesförderstätten

Positionspapier



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe (BAGüS)


Quelle:

Münster: Eigenverlag, 2013, 10 Seiten: PDF


Jahr:

2013



Link(s):


Ganzen Text lesen (PDF | 67 KB)


Abstract:


Menschen mit Behinderung, bei denen trotz einer der Behinderung angemessenen Betreuung eine erhebliche Selbst- oder Fremdgefährdung zu erwarten ist, oder das Ausmaß der erforderlichen Betreuung und Pflege die Teilnahme an Maßnahmen im Berufsbildungsbereich oder sonstige Umstände ein Mindestmaß wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistungen im Arbeitsbereich dauerhaft nicht zulassen, haben keinen Anspruch auf berufliche Teilhabe in einer Werkstatt (§ 136 Abs. 2 SGB IX). Die Zahl der Menschen, die aufgrund dieser gesetzlichen Regelung keine Leistungen zur beruflichen Teilhabe, zumindest in einer Werkstatt erhalten können, nimmt ständig zu.

Der für die Teilhabe am Arbeitsleben zuständige Fachausschuss II der BAGüS hat sich mit der Problematik befasst und eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die insbesondere folgende Aspekte behandeln sollte:
- Beschreibung und Gegenüberstellung der unterschiedlichen Situationen im Bundesgebiet
- Prüfung, ob Orientierungshilfen zur Gestaltung der Schnittstelle Förderstätte - Werkstatt für Menschen mit Behinderung erforderlich erscheinen.

In der Arbeitsgruppe sind überörtliche Sozialhilfeträger aus Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Saarland, Berlin und Hessen vertreten:
- Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg
- Kommunaler Sozialverband Sachsen
- Sozialagentur Sachsen-Anhalt
- Ministerium für Soziales, Frauen, Gesundheit u. Familie, Saarbrücken
- Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, Berlin
- Landeswohlfahrtsverband Hessen

Stellungnahmen der BAGüS werden unter Berücksichtigung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) erarbeitet. Sie folgen dem Leitgedanken, dass alle Menschenrechte und Grundfreiheiten allgemein gültig und unteilbar sind und dass Menschen mit Behinderungen der volle Genuss dieser Rechte und Freiheiten ohne Diskriminierung garantiert ist.

[Aus: Information der Herausgeberin]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe (BAGüS)
Homepage: https://www.bagues.de/de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV3125


Informationsstand: 24.03.2020

in Literatur blättern