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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beschäftigungsoptionen für Jugendliche mit Behinderungen in Salzburg

Ergebnisse und Perspektiven einer Studie im Auftrag des Bundesamtes für Soziales und Behindertenwesen (BSB) Salzburg



Autor/in:

Blumberger, Walter


Herausgeber/in:

Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung (IBE)


Quelle:

Wien: Eigenverlag, 2000, 20 Seiten: PDF


Jahr:

2000



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Abstract:


Die Bundesämter für Soziales und Behindertenwesen (BSB - Bundessozialamt) wurden 1995 in die Administration des Europäischen Sozialfonds eingebunden. Damit hat sich sowohl der Aufgabenfokus als auch das Selbstverständnis dieser Organisation verändert und es erfolgte eine Akzentsetzung der Tätigkeit im Sinne einer aktiven Arbeitsmarktpolitik für Menschen mit Behinderungen.

Die Bundessozialämter haben in diesem Zusammenhang 'Regionale arbeitsmarktpolitische Behindertenprogramme (RABE)' entwickelt und beabsichtigen, sich Handlungsoptionen zum Themenbereich 'Jugendliche - Behinderung - Arbeit' zu erschließen.

In diesem Zusammenhang beauftragte das Bundessozialamt Salzburg Ende 1999 das Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung an der Universität Linz mit einer Studie die zum Ziel hatte, Strategien und Konzepte zu erarbeiten, um die Beschäftigungschancen für Jugendliche mit Behinderungen in Salzburg zu erhöhen. In einem ersten Arbeitsschritt wurde das Thema sozial- und beschäftigungsstatistisch beschrieben und eine Schätzung vorgenommen, wie groß die Zahl der förderungsbedürftigen Jugendlichen im Alter von 15 bis unter 25 Jahren ist.

In der zweiten Phase des Projektes wurden Workshops mit VertreterInnen von Betroffenen, sozialen Dienstleistungsanbietern sowie Schulen und Behörden durchgeführt, um deren Perspektiven in die Problemlösung aufzunehmen. Zudem wurden europäische und transatlantische Konzepte und Erfahrungen in die Studie eingebracht.

Abschließend wurden die vorliegenden Ergebnisse bewertet und ein Strategiekonzept (Entwicklungsplan) entworfen. Die tragenden Säulen dieser Strategie sind: Verbindliche Laufbahnplanung für SchulabgängerInnen, niedrigschwellige aufsuchende Beratung und Begleitung, unterstützte Ausbildung (auch im Rahmen des Regelsystems, zum Beispiel als individualisierte Teillehre) und unterstützte Beschäftigung, betriebsnahe Ausbildung und Betriebspartnerschaftsmodelle. Neue, dieser Strategie entsprechende, Nachhaltigkeit garantierende Projekte sollen zukünftig initiiert und unterstützt werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung (IBE)
Homepage: https://www.ibe.co.at/de/institut.html

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV3054


Informationsstand: 10.08.2004

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